Singapur bis Aqabar

Fortsetzung Aqaba bis Hamburg! 

Zurück vom Ausflug „Arabischer Folklore Abend“


Nach einer kurzen Busfahrt in den Süden Aqabas an einen Privatstrand empfängt uns eine traditionelle Folklore-Band mit typisch arabischer Musik, passend zum Ambiente dieses sehr stimmungsvollen Ortes. 

Lifemusik 

Bei Feuerschein und Kerzenlicht, in einem klassisch arabischen Zeltbereich haben wir ein Abendessen mit lokalen Spezialitäten aus dem Orient zu uns genommen. Ich habe mich für Fisch und Reis entschieden. 


Mit der gleichen musikalischen Begleitung folgte eine gekonnte Bauchtanzaufführung, begleitet durch rhythmisches Klatschen der Zuschauer. Orientalische Musik lebt weniger von ihrer Harmonie als vielmehr von der Rhythmik, welche auch die Bauchtänze so gekonnt vorantreibt.

Bauchtanz

Schlaginstrumente nehmen dementsprechend eine Schlüsselrolle in diesem Bereich ein. Darbukka, Riq und weitere bespannte Rahmentrommeln sind dabei mit von der Partie. Unsere kleine Reisegruppe fühlte sich sichtlich wohl in dieser Umgebung und erwirkte durch anhaltendes Applaudieren eine Zugabe.

Nach Rückkehr auf die AIDAcara gegen 21 Uhr konnten wir gerade rechtzeitig auf dem Pooldeck noch eine eindrucksvolle Tanzveranstaltung mit heimischen Künstlern aus Aqaba erleben. Hier auf dem Bild die Tanzgruppe mit Gästen der AIDAcara. 

Tanzgruppe aus Aqaba mit Gästen

Gestern wird um 12:30 Uhr auf der AIDAcara ein Medizinischer Notfall gemeldet. Als nächster Hafen mit medizinischer Versorgung wird der Hafen von Yanbu, Saudi Arabien ermittelt. Ein 95 nm Rückweg wird angetreten. Übergabe des Notfalls an das medizinische Rettungsboot und Weiterfahrt Richtung Aqaba ab 20:30 Uhr. Insgesamt werden zusätzlich 190 nm zurückgelegt. Durch die Höchstgeschwindigkeit unseres Schiffes von rd. 40 km/h legen wir in Aqaba kurz vor 17 Uhr an.


Zeitlich früher liegende Ausflüge wurden bereits storniert und rückerstattet. Glücklicherweise gehen Menschenleben vor. Mein eigener Ausflug findet erst heute Spätnachmittag/Abend statt und führt in ein Wüstencamp der Beduinen. Nach bisherigem Kenntnisstand soll dieser Trip stattfinden.

Aqaba im Überblick

u.a. mit Wadi Rum Bildern


Die Küstenstadt am Golf von Aqaba ist mit 86.000 Einwohnern nicht nur die größte Stadt im südlichen Jordanien, sondern auch die einzige Hafenstadt des Wüstenstaates im Nahen Osten.

Modernes Aqaba

Aqaba erstreckt sich auf 375 Quadratkilometer am nördlichen Ende des 180 Kilometer langen, aber nirgendwo mehr als 20 Kilometer breiten Meeresstreifens. 

Felsenstadt Petra 

Gerade einmal 27 Kilometer Länge weist die Küstenlinie auf, die Jordanien zwischen den Nachbarn Israel und Saudi-Arabien Zugang zum Roten Meer verschafft.

Aqaba, das seit 2000 eine Freihandelszone ist, ist somit für das kulturhistorisch bedeutende Land von großer strategischer Bedeutung: Die Stadt ist das jordanische Tor zur Welt. Hier gilt die Währung: 1 Jordanischer Dinar (JD) = 100 Piastre

Bei einigen der bisherigen Ausflüge wurde, wie auch bei diesem, die folgende Warnung durch Aida ausgesprochen: „In Aqaba besteht eine latente Gefährdung durch Anschläge mit terroristischem Hintergrund.“

Und weiter: „Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit möchten wir Sie bitten, während der Aufenthalte an stark belebten Orten, insbesondere beim Besuch auf Märkten, öffentlichen Plätzen und nationalen Wahrzeichen sowie in der Nähe von Regierungseinrichtungen besonders aufmerksam zu sein.“



Arabischer Folklore Abend

Stationen: 

  • ca. 20 min Busfahrt im Süden Aqabas zu einem Privatstrand; 
  • in einem typisch arabischen Zelt ca. 30 min Auftritt einer traditionellen Folklore-Band; 
  • ca. 1 h 30 Abendessen mit zahlreichen lokalen Spezialitäten aus dem Orient;
  • musikalische Begleitung und Bauchtanzaufführung; 
  • Rückfahrt per Bus zum Schiff


Wadi Rum mit Dampflok & Jeep


Stationen: 

  • ca. 1 h Busfahrt zum Bahnhof im Wadi Rum; 
  • ca. 45 min Fahrt im von einer Dampflok gezogenen historischen Zug durch die Wüste (Jordan Hijaz Railway), unterwegs nachgespielte Attacke aus der Zeit der arabischen Revolte gegen die Ottomanen im Jahr 1916; 
  • ca. 30 min Erfrischungspause mit Folklore-Show; 
  • Umstieg in offene landestypische Allradfahrzeuge; 
  • ca. 1 h Fahrt durch die faszinierende Felsen- und Wüstenlandschaft des Wadi Rum, Fotostopps inklusive; 
  • ca. 30 min Besuch in einem Beduinencamp mit Erfrischungen;
  • Rückfahrt per Bus zum Schiff

Hamburger Flair in der Haifischbar, gestern Abend im Theater.

Chor der Offiziere der AIDAcara 

Gestern Abend öffneten sich die Tore der legendären Haifischbar. Freude an einem maritimen Abend mit Hamburger Flair, sowie dem Offiziers- und Gäste-Shantychor. 

Gäste- und Offizierschor 

Die AIDAcara-Offiziere und der Gäste-Shantychor haben uns mit den beliebtesten Seemannsliedern zum Schunkeln gebracht. Damit kann man viele, auch der älteren Semester an Bord begeistern.

Entsprechend ausgelassen war die Stimmung im Theatersaal

Jok des Tages. Ein Unglück ist es, wenn 1000 Anwälte mit einem Schiff untergehen. Eine Katastrophe ist es, wenn diese alle schwimmen können. 



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Sa.-Di., 20.-23. Jan, Tag 96-99 der Reise (Seetage)

Spruch des Tages. Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten. 

  • akt.Etappe 890 sm (1.648 km) bis Aqaba (08:00 Uhr)
  • Wetter bewölkt, 24 Grad
  • Sonnenauf/-Unterg. 07:42/19:06 Uhr
  • Die Borduhren werden von Mo. auf Di. von 03:00 auf 02:00 Uhr zurück gestellt.

Di., 23. Januar

Gestern Abend… Karibisches Flair auf der Peréz Pool Party


Wir waren gestern Abend auf ein Stück karibisches Flair und eine bunte Mischung aus Gesang und Tanz auf dem Pooldeck gespannt. Zunächst stimmten uns Clara und Michi um 21:00 Uhr mit einem Merengue-Tanzkurs auf die folgende Poolparty ein. 


Ab 21:30 Uhr tanzten dann Tatiana Peréz und Überraschungsgäste zu den feurigen Latino Pop Songs aus Brasilien, Kolumbien und Puerto Rico. 

Thema astronomische Navigation

Schon seit Jahrtausenden fahren die Menschen zur See. In früheren Zeit mussten sie ihren Weg ohne technische Hilfsmittel wie Radar-, Funk- und Satellitennavigationsgeräte finden. Sie nutzten stattdessen die Sterne zum Navigieren, was unter dem Begriff astronomische Navigation zusammengefasst wird. 

Sextanten-Messung

Dafür orientierten sie sich an Fixpunkten am Himmel, die von überall zu sehen sind. Der Sonnenstand diente ihnen tagsüber als Richtungsweiser, während nachts der Polarstern – der hellste Stern im Sternbild „Kleiner Wagen“ – half, den Norden zu bestimmen. In der südlichen Hemisphäre hielten sie hingegen Ausschau nach dem „Kreuz des Südens“, die bekannte Sternenkonstellation aus vier hellen Sternen, die ein Kreuz formen. 

Winkelmessungen

Die Positionsbestimmung mithilfe von Sonne, Mond und ausgewählten Fixsternen funktionierte sogar ohne Kompass und Sextant, indem man den Winkel zwischen dem sichtbaren Horizont und dem Gestirn mit der eigenen Faust messen konnte. Eine Fausthöhe entspricht etwa einem 10 Grad Winkel und damit dem Breitengrad nördlich des Äquators.

Mo., 22. Januar

21 m Baguette beimPoolbrunch

Empfehlung des Hauses AIDAcara:

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Liebe Gäste, lassen Sie das Frühstück heute lieber ein bisschen kleiner ausfallen, denn den Platz in Ihrem Magen sollten Sie sich für unseren außergewöhnlichen Poolbrunch aufheben. Auf dem Pooldeck werden Ihre Offiziere und die Küchencrew ab 11:30 Uhr ein 21 Meter langes XXL-Baguette belegen.

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Ihre Aufgabe? Helfen Sie uns, das Riesensandwich zu verzehren! Kein Problem, sagen Sie? Dann aufgepasst! Bei entsprechendem Hunger können wir weitere 80 Meter an frischem Baguette nachlegen. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf die Herausforderung!

Gestern Abend…

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…nach einer rasanten Routenlasershow des dritten Weltreiseabschnitts (siehe Foto oben), erlebten wir Gastkünstler Terrél Woodbury im Theater.

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Am Anfang war der Gesang – jedenfalls für Terrél Woodbury. Eine Show der Extraklasse und einen alten Jazzer wie mich, haut’s fast vom Hocker!

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Die intime, sowie charmant-stilvolle Interpretation von Songs aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen wie Rock, Soul, Gospel, Evergreens, Funk und Blues begeisterte!

Woher hat das Rote Meer seinen Namen?

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Heute und morgen führt uns unser Weg durch das Rote Meer. Woher das Meer seinen Namen hat, darüber gibt es verschiedene Theorien. Zum einen kommt dort die Blaualge vor, die sich in ihrer Blüte rostrot färbt. Die Algen schwimmen direkt unterhalb der Wasseroberfläche und lassen so das Wasser rötlich schimmern.

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Doch diese Algenblüte ist eher selten und unregelmäßig zu sehen. Denkbar ist auch, dass phönizische Seefahrer dem Roten Meer wegen der roten Felsen an der Küste den Namen gaben. Das Gestein enthält Eisenoxid, das für eine rötliche Färbung verantwortlich ist.

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Iranische Seefahrer wiederum benannten die Himmelsrichtungen nach Farben. Rot stand für Süden – und das Rote Meer lag aus iranischer Sicht im Süden. Dies sind nur einige von vielen möglichen Erklärungen.

 

So., 21. Januar

Gestern Abend, aber nicht aus dem Theater, sondern von der Lambada Bar. Quiz mit den AIDAcara Offizieren und dem schönen Titel „Was ist es?“

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Quizsendungen sind derzeit in aller Munde und auf fast jedem Fernsehkanal zu sehen. Heute Abend haben wir eine an Bord von AIDAcara, u.z. gemeinsam mit den Offizieren erleben dürfen.

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Wir, das Publikum sollten helfen, dem Quiz den letzten Schliff zu verpassen. Gesucht wurden kuriose Begriffe aus dem Alltag, die von den Offizieren auf charmante und clevere Art zu erraten waren.

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Haben diese Jungs von der Waterkant zum Beispiel schon einmal etwas von einem „Türkischen Handtuch“ gehört? Es ist eine Tanzfigur aus dem Cha-Cha-Cha. Oder Seelenverkäufer? Ein alter, klappriger Kahn, der sich kaum noch auf dem Wasser hält.

Ähnliche Beispiele wurden gesucht, bei denen die Offiziere etwas um die Ecke denken mussten.

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Ganz anderes Thema: Algen

Überall in den Meeren leben Algen. Die mikroskopisch kleinen, freischwebenden Algen bilden das sogenannte Phytoplankton und wandeln mit Hilfe der Photosynthese anorganische Verbindungen in organische Substanzen um. Damit liefern sie nicht nur die Nahrungsgrundlage für alles Leben im Meer, sondern sind auch der wichtigste Sauerstoffproduzent unserer Erde.

wp-151652016216980139209.jpgRotalge

Circa 70 Prozent des Sauerstoffgehaltes der Atmosphäre wird von Algen erzeugt. Gleichzeitig absorbieren sie gewaltige Mengen an Kohlendioxid. Unter den tausenden verschiedenen Mikroalgen werden vor allem die Schaumalgen häufig für uns sichtbar, besonders wenn sie als „Algenblüte“ in Massen auftreten. Sterben sie ab, geben sie Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette ins Wasser ab.

wp-1516520097007864793122.jpgKolonie der Grünalge Pediastrum

Diese wiederum lagern sich an der Oberfläche von Luftbläschen an, die durch Wind entstanden sind. Durch die Umhüllung der Luftbläschen mit den von den Algen abgegebenen Stoffen werden diese stabilisiert und erscheinen als weißer Schaum am Strand. Vergleichbar ist dieser Vorgang mit dem Aufschäumen von Milch. Und fast ebenso schnell wie der Milchschaum zerfällt auch der Algenschaum wieder von selbst.

 

Sa., 20. Januar

Spricht man heute von den drei Ozeanen, so sind der Pazifik, der Atlantik und der Indische Ozean gemeint. Der größte und älteste unter ihnen ist der Pazifik.

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Wissenschaftler gehen davon aus, dass er in etwa dem Riesenozean Panthalassa entspricht, der vor rund 250 Millionen Jahren den Riesenkontinent Pangaea umgab. Als sich Pangaea 100 Millionen Jahre später in die nördliche Landmasse (Laurasia) und die südliche (Gondwana) teilte, entstand dabei der Atlantik.

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Der geologisch jüngste Ozean ist der Indische Ozean. Er liegt zum größten Teil auf der Südhalbkugel, denn er entstand ebenfalls nach einer gewaltigen Plattenverschiebung. In der Folge verschoben sich über Jahrmillionen Teile der Arktis, Indien und Australien und schnitten den Indischen Ozean von den nördlichen Gewässern ab.

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Auch heute sind die Erdplatten ständig in Bewegung. Forscher beobachten in der Afar-Senke im Nordosten Afrikas seit Jahren Anzeichen für eine Aufspaltung des Kontinents. Bei einer Geschwindigkeit von zwei Zentimetern pro Jahr werden jedoch noch mehrere Millionen Jahre vergehen, bis sich ein neues Ozeanbecken gebildet hat.

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Jok des Tages. 

Zwei Matrosen treffen sich:
A: „Na, wie gehts dir denn?“
B: „Schlecht, meine Reederei ist gerade in Konkurs gegangen.“
A: „Ähh, und sonst?“
B: „Na ja, meine Frau ist mit meinem besten Freund abgehauen.“
A: „Ahh ja, und abgesehen davon?“
B: „Mein Jüngster wurde von einem Auto überfahren.“
A: „Das tut mir wirklich leid. Und sonst?“
B: „Mein Haus ist abgebrannt.“
A: „Sag mal, dass ist ja nicht zu glauben. Gibt es in deinem Leben nichts positives?“
B: „Oh doch, meinen AIDS-Test.“

 

——!——  Salalah  —–!——

Fr., 19. Jan, Tag 95 der Reise (Landgang)

Spruch des Tages. Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, sollte es mal mit Routine versuchen: Die ist tödlich – Paulo Coelho 

  • AIDAcara liegt Port Salalah Berth 32
  • Zeit 09:00–23:58 Uhr
  • Alle an Bord 23:00 Uhr
  • Etappe 1.904 sm (3.526 km) bis Aqaba
  • Wetter überwiegend sonnig, 24 °C
  • Sonnenauf/-unterg. 06:56/18:12 Uhr
  • Zeitumstellung: Die Borduhren werden von Donnerstag auf Freitag von 03:00 auf 02:00 Uhr zurück gestellt.

Zurück vom Ausflug mit dem schönen Titel „Historie, Weihrauch & Königin von Saba“.

wp-1516366515505811899990.pngSultan Al-Husn, Oman

Nach einer Busfahrt in den alten Stadtteil Haffa machen wir
einen Fotostopp mit Blick auf den restaurierten Al-Husn-Palast. Nach Auskunft der Reiseleitung hat der Sultan diesen Palast seit vielen Jahren nicht mehr besucht.

wp-15163663982331685943785.pngAl-Husn-Palast

Es schließt sich eine Besichtigung des Weihrauch-Souk an. Hier soll man neben Weihrauch auch Schokoladenpralines aus Kamelmilch kaufen können. Beides für mich kaum erforderlich, aber einem Mitreisenden soll ich beides besorgen.

wp-1516366460114221329053.pngWeihrauch-Souk

Die sich anschließende Fahrt zu den in der Nähe gelegenen Ruinen von Samhuram werden ebenfalls ausgiebig abgelichtet.

wp-1516366585170795180863.pngRuinen von Samhuram

Fahrt zu den Quellen von Ain Razat mit vielen Fotomöglichkeiten. Wie man sehen kann, wird durchaus auch im Quellwasser gebadet und geplanscht, die Mütter traditionell schwarz gewandet.

wp-15163666611051348398570.pngIm Quellwasser…


Salalah im Überblick 

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Die zweitgrößte Stadt des Omans mit etwa 100.000 Einwohnern trägt ihren Namen zu Recht. Salalah, die Leuchtende, erstreckt sich über 15 Kilometer an einem scheinbar endlosen Sandstrand an der Südküste des Sultanats.

Sandstrand ohne Ende

Dabei bestimmt nicht der Wüstensand, sondern üppiges Grün das Stadtbild. Salalah ist die Hauptstadt der Provinz Dhofar, die weithin auch als Weihrauchland bekannt ist. Hier finden die knorrigen Bäume, die das Harz für das „duftende Gold“ liefern, beste Lebensbedingungen. 

Die Wüste lebt…

Für die allgemeinen Öffnungszeiten im Oman gilt: Das islamische Wochenende ist Donnerstag und Freitag. Samstag und Sonntag sind normale Arbeitstage. Geöffnet ist von Samstag bis Donnerstag von 09:00 bis 13:00 Uhr und 16:00 bis 19:00 Uhr, große Shoppingzentren bis 20:00 Uhr.

Freitags Läden zu! Kein Einkauf!

Taxis stehen in der Regel an der Anlegestelle zur Verfügung. Die Währung im Oman ist der Omani Rial.

Ausflug – Historie, Weihrauch & Königin von Saba

Stationen: 

  • ca. 20 min Busfahrt in den alten Stadtteil Haffa;
  • Fotostopp mit Blick auf den restaurierten Al-Husn-Palast;
  • danach ca. 30 min Besichtigung des Weihrauch-Souk;
  • Panoramafahrt zu den Quellen von Ain Razat, etwas Freizeit;
  • Fahrt zu den in der Nähe gelegenen Ruinen von Samhuram, kurzer Aufenthalt;
  • Weiterfahrt durch das Fischerdorf Taqa, Besichtigung der kleinen Burg;
  • Fahrt zum Schiff

Jok des Tages. 2 Geschäftsleute in Bremerhaven haben sich im Laden, den sie gerade neu einrichten, zu einer Pause auf eines der leeren Regale gesetzt. Sagt der eine: „Ich wette, da kommt gleich so ein dahergelaufener Matrose vorbei, guckt in den leeren Laden und fragt, was wir hier verkaufen.“ Er hatte es noch nicht ganz ausgesprochen, da bleibt einer vor dem Fenster stehen, schaut rein und fragt dann: „Was verkauft ihr denn hier?“ Einer der beiden Geschäftsinhaber sagt sarkastisch: Blödmänner!“ Worauf der Fahrensmann antwortet: „Das Geschäft muss sehr gut gehen, wenn nur noch zwei übrig sind.“ 

Gestern Abend im Theater.

In Aida heute konnte man über ihn folgendes lesen. Dieser Mann ist Zauberkünstler, unverschämt charmant und einfach verdammt gut. Schon während seines Jurastudiums stand er ständig auf der Bühne. Schnell folgten Auftritte bei großen Events wie dem Deutschen Opernball oder der Berlinale. Schließlich hängte er den Juristenberuf an den Nagel und folgte seiner Leidenschaft.

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Seit mehr als zehn Jahren ist Marc Gettmann nun professioneller Zauberkünstler und Mentalist. In zahlreichen TV-Formaten zeigte er seine originelle Täuschungskunst.


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Di.-Do., 16.- 18. Jan, Tag 92-94 der Reise (Seetage) 

Spruch des Tages: Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte.

  • Etappe 1.401 sm (2.594 km) bis Salalah
  • Wetter bewölkt, 28 Grad
  • Sonnenauf/-Untergang 06:18/18:12 Uhr

Do., 18. Januar 

Januar Gestern Abend im Theater die Wiederholung der Phil Collins Show. Seine BestOff kann man aber gut und gerne auch zweimal hören. 

In „The Air Tonight“ Phil Collins hat sowohl als Solokünstler als auch innerhalb seiner Band Genesis unvergesslichen Songs seine Stimme geliehen, die mitreißen und unter die Haut gehen. 


Die Solisten und Tänzer von AIDAcara präsentierten Chartstürmer wie „Invisible Touch“, „Land of Confusion“, „Sussudio“ und „I Can‘t Dance“. Romantisch und vor allem immer musikalisch.

Berge unter und über dem Wasser 

Als höchster Berg auf der Erde gilt der Mount Everest mit 8.848 Metern. Doch eigentlich sind die Ausmaße des Manua Keas viel größer. Da jedoch nur 4.214 Meter des Vulkanbergs auf Hawaii über dem Meeresspiegel liegen und stattliche 10.205 Meter darunter, bleibt der Mount Everest statistisch der Spitzenreiter. 

Mount Everest

Dennoch faszinieren die Ausmaße der Berge, die vom Meeresgrund heraufragen. Satelliten haben bis heute weltweit rund 13.000 Unterseegebirge identifiziert, darunter auch ein Gebirgsmassiv im Südatlantik, dessen höchster Gipfel sich fast 5.000 Meter vom Meeresgrund erhebt. Da er jedoch 500 Meter unter der Wasseroberfläche endet, wurde er erst durch einen Zufall vor wenigen Jahren entdeckt. 

Manua Keas 

Auch die Ausdehnung der einzelnen Massive ist beeindruckend – einer der Berge der Gebirgsketten erstreckt sich über 140 Kilometer. Bis heute sind die Tiefseegebirge noch wenig erforscht. Es wird jedoch vermutet, dass es in den Weltmeeren insgesamt mehr als 100.000 Berge gibt.


Mi., 17. Januar 

Nachzutragen von gestern Abend ist eine neue Musical Gala mit den AIDA Stars.


Nicht nur für Musical-Fans interessant. Präsentiert werden Hits zum Beispiel aus Les Misérables, Rent, Shrek, Starlight Express und viele andere.


Anderes Thema.

Unter den vielen tierischen Lebewesen auf diesem Planeten zählen einige der Meeresbewohner zu den intelligentesten. Den Spitzenplatz unter allen Tieren – sogar noch vor dem Affen – belegt der Delfin! Seine Intelligenz ist der des Menschen fast gleichzusetzen. So erleben Delfine positive und negative Empfindungen, haben ein Selbstbewusstsein und können ihr Verhalten steuern.

Schwarzdelfin

Neben ihrem ausgeprägten Sozialverhalten ist auch ihre Kommunikation hoch entwickelt. Biologen gehen davon aus, dass Delfine eine eigene Sprache haben. Bewiesen ist, dass sie sich untereinander mit Pfeiftönen, Quietsch- und Klickgeräuschen verständigen. 

Delfin

Dabei sind sie die einzige Tierart, die jedem Individuum ein eigenes Kennzeichen zuordnet, wie einen eigenen Namen. Ihre komplexe Kommunikation erfolgt auf einem so hohen Frequenzbereich, dass das menschliche Ohr sie meist nicht wahrnehmen kann.

Weißstreifendelphine 

Umgekehrt sind Delfine in der Lage, menschliche Worte und Grammatik zu verstehen. Langjährige Delfinforscher sind zuversichtlich, dass wir eines Tages in der Lage sein werden, mit Delfinen zu sprechen.


Di., 16. Januar 

Überall in den Gesteinsschichten der Erde befinden sich Salze. Flüsse tragen diese ins Meer, gleichzeihg wird Salz aus den Gesteinen des Meeresgrundes gelöst. Flüsse haben also auch einen Salzgehalt, der aufgrund Ihrer Fließgeschwindigkeit und der geringen Verdunstung allerdinigs sehr gering ausfällt.

Grobe Meersalzkristalle, vergrößert

Im Meer verdunstet Wasser wegen der großen Oberfläche viel stärker, so bleibt das Salz zurück. Je höher die Temperatur ist, desto mehr Wasser verdunstet und desto salzhaltiger ist das Wasser, wie zum Beispiel am Persischen Golf, wo der Salzgehalt mit 4 Prozent überdurchschnittlich hoch ist.

Salzberg bei Salin-de-Giraud

Das Gegenteil lässt sich in der Ostsee beobachten. Durch die geringe Verdunstung und den Zufluss vieler Flüsse liegt der Salzgehalt zwischen Schweden und Finnland nur noch bei ungefähr 0,8 Prozent. Dies entspricht schon fast dem Salzgehalt von Süßwasser. 

Verzehrfertiges Fleur de Sel

Zum Vergleich: Der durchschnittliche Salzgehalt der Meere liegt bei 3,47 Prozent. Für Seen gilt in der Regel das Gleiche wie für Flüsse, wenn sie jedoch ohne Abfluss durch Flüsse sind und eine hohe Verdunstung haben, kann es zu einer großen Salzanreicherung kommen. So übersteigt der Salzgehalt des Toten Meeres mit rund 28 Prozent den aller Ozeane bei weitem. 

Jok des Tages. Sagt der Matrose: „Kapitän, ich bitte um eine Gehaltserhöhung. Ich habe nämlich geheiratet.“ „Na, hören Sie mal“, erwidert der, „für Unglücksfälle außerhalb des Schiffes ist die Reederei aber nicht verantwortlich!“



—–!——  Malé  —–!——

Mo., 15. Jan, Tag 91 der Reise (Landgang)

Spruch des Tages. Irrtümer sind recht gut, solange wir jung sind, man muss sie nur nicht mit ins Alter schleppen.

  • AIDAcara liegt auf Reede Anchorage, Tender Jetty No. 2
  • Zeit 07:30–19:30 Uhr
  • Letzter Tender: 18:45 Uhr
  • Etappe 1.401 sm (2.594 km) bis Salalah
  • Wetter heiter bis bewölkt, 27 °C
  • Sonnenauf/-untergang 06:18/18:12 Uhr
  • Zeitumstellung: Die Borduhren werden von Sonntag auf Montag von 03:00 auf 02:30 Uhr zurück gestellt.


Zurück vom Ausflug


Male und die aufgehende Sonne begrüßen uns auf Deck 11 der AIDAcara. Weiße Strände und farbenprächtige Unterwasserwelten sind nur wenige Kilometer von Malé entfernt. 

Unterwasserwelten

Die Hauptstadt ist der lebendige Verkehrsknotenpunkt zu den anderen Malediveninseln. Der Motorradverkehr erinnert an Bali. Autos sind in der Minderheit.

Motorräder bestimmen den Verkehr

Per Speedboat oder Wasserflugzeug sind die schönsten der 1.196 Inseln schnell erreicht. 

Während man an den Traumstränden unter Kokospalmen und mächtigen Banyanbäumen Schatten findet, locken die vorgelagerten Riffe mit ihren wunderschönen Korallen, exotischen Fischen und Schildkröten zum Schnorcheln und Tauchen.


Mit dem Tender nach Male übergesetzt und kurze Zeit auf unser Transportmittel Schiffstaxi gewartet.

Anleger für die Tenderboote

Dann tat es in meinem Fall auch ein normales Boot ohne Speed und brachte unsere Gruppe zur Malediveninsel „Adaaran Prestige Vadoo“. 


Nach Ankunft wurde ein Willkommensgetränk gereicht. Der Mangosaft pur schmeckt sehr gut. Während der Überfahrt leider keine Delfine gesichtet. Was nicht ist, kann ja auf der Rückfahrt noch werden…


Nachfolgend war genügend Zeit die Insel und das einzige Resort (Hotel) kennen zu lernen. Postkarten könnten auch nicht schöner fotografiert sein! 

Unterkünfte im Resort

Einige Gäste freuten sich auf Strand mit weißem Sand und Kokospalmen oder Hotelpool. 


Am Strand mit weißem Sand und Kokospalmen oder am Hotelpool entspannen. 


Ich habe die grüne Vegetation und das Resort erkundet und noch einen freundlichen Tarnweltmeister entdeckt.

Noch einer, der sich hier wohlfühlt…

Restaurant und Wassersport werden ebenfalls angeboten. Freundliche Mitarbeiter weisen uns den Weg.


Übrigens erstklassiges und schnelles WiFi hier im Resort. Um 12 Uhr haben wir die Rückfahrt über Male und weiter zur AIDAcara angetreten und ein Stück Paradies hinter uns gelassen.


Malé im Überblick


Malé ist das politische und wirtschaftliche Zentrum der Republik Ma­ledivien. Die Stadt besteht aus der gleichnamigen Hauptinsel sowie drei künstlichen Inseln, die durch Maßnahmen der Landgewinnung entstanden sind. 

Auf den insgesamt 5,8 Quadratkilometern Fläche leben und arbeiten knapp 130.000 Menschen, wobei die große Mehrheit der Einwohner auf der nur 2 Quadratkilometer großen Hauptinsel lebt. 


Kaum eine andere Stadt der Welt ist so dicht besiedelt. Schon heute steht die quirlige, lebendige Hauptstadt im großen Kontrast zu den übrigen fast 1.200 Malediveninseln, die für ihre Ruhe und menschenlee­ren, paradiesischen Sandstrände bekannt sind. 

Dafür bietet Malé einen Einblick in das authentische Leben der einheimischen Bevölkerung und interessante Moscheen, Geschäfte und Märkte.

Inselwälder

Ausflug Adaaran Vadoo Resort


Stationen: 

  • ca. 30 min Bootstransfer zur Insel Adaaran Prestige Vadoo, während der Uberfahrt Möglichkeit, Delfine zu sichten,
  • Willkommensgetränk nach Ankunft;
  • ca. 3 h Freizeit, um die Insel mit nur einem Resort zu erkunden, am Strand mit weißem Sand und Kokospalmen oder Hotelpool zu entspannen oder durch die grüne Vegetation zu spazieren;
  • Restaurant und Wassersportmöglichkeiten vor Ort;
  • Rückfahrt per Boot nach Male


Rückschau
Nepo Fitz: Platzhirsch der Bühnenunterhaltung am gestrigen Abend im TheaterWir erleben eine atemlos abgefahrene Bühnenshow, die alle Gefahren der Ehe und ihre skurrilen Begleiterscheinungen herrlich originell in Szene setzt – teils ironisch, teils mit schwarzem Humor. 

Nepo Fitz

Der quirlige Bajuware elektrisiert das Publikum so, dass der Funke auf Anhieb überspringt. Komödiantisch hochbegabt und musikalisch mit Pfeffer im Hintern macht er der bekannten Künstlerfamilie Fitz alle Ehre. 

Gefahren der Ehe

Ein rasant geschnittenes Ein-Mann-Rock-Comedy-Spektakel, das alle mögliche Spielarten der Bühnenkünste zu einem funkensprühenden Format vereint. 

 

Jok des Tages. Schluchzt die Verliebte: „Und zum Abschied schenkte der Matrose mir eine rote Rose und flüsterte mir ins Ohr, dass er zurück käme, sobald die Rose verblüht sei!“ „Oh, wie romantisch!“ „Von wegen, die Rose war aus Plastik!“



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So., 14. Jan, Tag 90 der Reise (Seetag) 

Spruch des Tages: Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last, hat man die Last der Jahre.

  • Etappe  416 sm (770  km) bis Male
  • Sonnenauf/-untergang 6:26/18:12 Uhr



Ozeane und Meere bedecken rund 70 Prozent der Erde – der Artenreichtum unterhalb des Meeresspiegels übertrifft den an Land um ein Vielfaches. 


Die tropischen Korallenriffe stellen den artenreichsten Lebensraum dar. Eine größere Zahl von Pflanzen- und Tierarten gibt es sonst nirgends auf der Erde. 


Etwa 100.000 Arten sind bisher beschrieben worden, doch vermutet werden mindestens fünfmal so viele. 


Das Grundgerüst eines Korallenriffs besteht aus Steinkorallen, die während ihres Wachstums Kalk bilden und diesen sogenannten Riffkalk über Jahrtausende ablagern. Korallenriffe sind sehr komplexe, aber auch sehr empfindliche Ökosysteme. 


Sie können nur bei konstanten Wassertemperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius existieren und wachsen nur wenige Zentimeter pro Jahr. Umso beeindruckender sind deshalb die Ausmaße dieser Naturwunder. 


Das größte Korallenriff ist das mehr als 2.300 Kilometer lange Great Barrier Reef in Australien, das einige von uns selbst schon bestaunen konnten. 


 

Jok des Tages. Was ist der Unterschied zwischen einem glücklichen und einem unglücklichen Seemann? Der eine hat ein trautes Heim. Der andere traut sich nicht heim.


—–!—- Colombo —!——

Sa., 13. Jan, Tag 89 der Reise (Landgang)

Spruch des Tages. Die schönste Reise ist die eines Kindes in das Land der Fantasie – Ronald Schmid

  • AIDAcara liegt Unity Container Terminal
  • Zeit 8:00–22:00 Uhr
  • Alle an Board 21:30 Uhr
  • Etappe  416 sm (770  km) bis Male
  • Sonnenauf/-untergang 6:26/18:12 Uhr
  • Zeitumstellung: Die Borduhren werden von Freitag auf Samstag von 03:00 auf 02:00 Uhr zurück gestellt. Aktuell 4,5h vor der MEZ! 


Zurück vom Ausflug Colombo.


Glück gehabt, das Wetter hat im Gegensatz zur Vorhersage gut mitgespielt. Stadtrundfahrt mit kurzen Fotostopps an einigen historischen Gebäuden. 

Christliche Kirche im hinduistischen Umfeld

Und dann die Besichtigung einer christlichen Kirche. Die verschiedenen Religionen gehen hier sehr kooperativ mit einander um.

Christliche Kirche Colombo

Nachfolgend Busfahrt zum National Museum mit Aufenthalt und Besichtigung der bedeutendsten Stücke.

National Museum

Wem mögen im Laufe der Geschichte dieses Landes die folgenden Schuhe wohl gepasst haben? 

Beim Aufenthalt im Hotel Hilton wurden Tee, Kaffee und Kuchen, sowie Wasser und Saft gereicht.

Der Fotostopp am Gangaramaya-Tempel mit seinen bunten Farben und Ausstellungsstücken. 


Fahrt zum Souvenir- und Handwerkszentrum Premadasa. Schmuck, Kleidungsstücke, Schals, Bilder, Holzkunst mit Abbildungen von Elefanten, Affen und Lotusblüten u.v.a.m. werden dort angeboten.

Bild- Batikarbeiten 1

Bild- Batikarbeiten 2

„Schönes, leuchtendes Land“ bedeutet der Name Sri Lanka. Und die Tropeninsel macht ihrem Namen alle Ehre. Grün strahlt es uns in unzähligen Schattierungen entgegen.


Vom Smaragdgrün der Kokospalmen über das satte Grün der Teeplantagen bis zum Blassgrün der Reissprossen.

Durch das Blau des Meeres, die strahlend weißen Strände und dem goldenen Glanz der heiligen Stätten, bietet Sri Lanka ein überwältigend schönes Bild.


Einen starken Kontrast dazu bildet das turbulente Treiben in der Hauptstadt Colombo. Die kleinen Tuk Tuk Dreiradautos bestimmen den Verkehr und jagen in Rudeln durch die Stadt.

Tuk Tuk Leitstand eher ein Motorrad…

Wir tauchen in die bunten Märkte des quirligen Stadtteils Pettah ein und besuchen das Kolonialviertel. Weiter in der Stadt unterwegs, erwarten uns beeindruckende Tempel.

Tempelanlage am See

Leider ist nicht alles Gold was glänzt. In Seitenstraßen, wo Touristen normalerweise nicht hinkommen, endet der Glanz.

Sandwege und schiefe Hütten…

Sandwege und Wellblechhütten, bis hin zur puren Armut, dominieren in diesen Bereichen das Bild.

Und die im Schatten sieht man nicht…


Erste Bilder von Colombo

Wir laufen soeben auf Colombo zu und sehen über der Skyline die Sonne aufgehen.


Die AIDAcara wird in den nächsten 60 Minuten im Hafen angelegt haben. Um 9:00 Uhr Ortszeit beginnen wir mit einer Stadtrundfahrt, von der ich nach Rückkehr hier berichten werde. 

Colombo im Überblick

Wahrzeichen einer Stadt, die Lotusblüte

Colombo ist die Hauptstadt des Inselstaates Sri Lanka, der etwa 31 Kilometer vor der Südspitze des Indischen Subkontinentes liegt. Die Gesamtfläche des einstigen Ceylon beträgt rund 65.610 km², womit es etwas kleiner als Bayern ist. 

Traumlandschaften

Etwa 20 Millionen Menschen leben auf Sri Lanka, davon 650.000 in Colombo. Regierungssitz ist seit 1982 der Vorort Sri Jayawardenepur, auch Kotte genannt. Die geschützte Lage des Naturhafens machte Colombo zu einem wichtigen Handelsplatz für Perlen, Edelsteine, Zimt und Gewürze.


Colombo klassisch, Stationen: 

  • ca. 45 min Busfahrt zum Colombo National Museum, 1 h Aufenthalt;
  • Stadtrundfahrt mit kurzen Fotostopps an einigen historischen Gebäuden;
  • Fotostopp am Gangaramaya-Tempel;
  • kurzer Aufenthalt im Galle Face Hotel;
  • Fahrt zum Souvenir- und Handwerkszentrum Premadasa
  • Rückfahrt zum Schiff

Gestern Abend im Theater. 

Wir erleben einen Zauberkünstler mit Witz und Niveau! Marc Gettmann liest Gedanken, manipuliert die Zeit, lässt einen Lottogewinn möglich erscheinen und erklärt uns dabei leider keines seiner verblüffenden Kunststücke. 


Marc Gettmann

Dafür bereichert er uns durch seine Geheimnisse – denn wir werden noch lange daran zurück denken. Dieser Künstler führt uns nicht hinters Licht – er entführt uns! Und er gibt uns dabei eine großartige Zeit zum Staunen, Lachen und Nachdenken. 


Jok des Tages.

Experiment im Matrosenunterricht zur Eindämmung der Trunksucht an Bord. 4 Regenwürmer werden vom Dozenten in 4 separate Reagenzgläser mit Flüssigkeiten platziert. Je einer in Bier, Wein, Whisky und Wasser. Die Ergebnisse am nächsten Tag sind im wahrsten Sinne des Wortes ernüchternd. Nur der Wurm im Wasser hat überlebt und fühlt sich pudelwohl. Der Dozent fragt Fietje, welche Rückschlüsse er aus diesem Experiment zieht. Fietje ist sich seiner Sache ganz sicher und erklärt: „Wer Bier, Wein oder Whisky trinkt, hat selbst auf großer Fahrt keine Würmer


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Mi.-Fr., 10.- 12. Jan, Tag 86-88 der Reise (Seetage) 

Spruch des Tages: Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich selbst.

  • Etappe 1.238 sm (2.292 km) bis Colombo
  • Wetter bewölkt, 25 Grad
  • Sonnenauf/-Untergang 07:08/19:02 Uhr

Fr., 12. Januar 

Nachzutragen vom Pooldeck gestern Abend ist der Auftritt von Terrél Woodbury, ein vielseitiger, leidenschaftlicher und überraschender Sänger und Entertainer. 

Hier eher ein Jugendbildnis von ihm

Unter seiner Führung entstanden zahlreiche Programme und Bühnenshows. Er sang für Cliff Richard, spielte mit Isabell Varell und Volkan Baydar (Orange Blue) Musical-Theater und sang mit den Harlem Gospel Singers. 

Hier im Einsatz mit seinem Publikum

Man sah ihn im zweiten Teil der „Unendlichen Geschichte“ oder auch im „Little Shop of Horror“. Mit einer Gänsehaut-Stimme kokettiert der Entertainer mit den Zuhörern und zieht sie magisch in seinen Bann. Er ist Sänger, Tänzer und Animateur zugleich. Seine Stimme und sein Auftreten erinnert mich zeitweise etwas an Sammy Davis Jr. 

Das Publikum zum Tanzen bringen …


Thema Meer und Bernstein

Unter den vielen Schätzen, die die Meere hervorbringen, ist der Bernstein einer der faszinierendsten. Denn er stammt aus einer Zeit, in der große Teile von Nord- und Ostsee noch von riesigen Wäldern der damals weit verbreiteten „Bernsteinkiefer“ (Pinus succinifera) bedeckt waren. 

Vor 40 Millionen Jahren trat aus den Wunden der Nadelbäume Harz aus, das an der Luft sehr schnell aushärtete und durch Wasser, Eis und Brandung in tiefere Sedimentschichten gelangte. Über Millionen von Jahren wurde das Baumharz unter Luftabschluss und großem Druck zu Bernstein. Der in verschiedenen Farben vorkommende Schmuckstein verzauberte die Menschen bereits vor 10.000 Jahren. 

Rohbernstein mit Kruste

Sie nutzten die „Tränen der Götter“, wie Bernstein in der antiken Mythologie bezeichnet wurde, zur Schmuckherstellung, als Zahlungsmittel oder für medizinische Zwecke. Die größten Bernsteinvorkommen werden in Polen, der russischen Exklave Kaliningrad und in Litauen abgebaut. Aber auch an den Stränden von Nordund Ostsee lassen sich, vor allem nach Stürmen, noch kleine Exemplare finden.

Bernsteinart Succinit und Varietäten 


Do., 11. Januar 

Die Großen fressen die Kleineren!

Im Nachgang zu unserem Besuch in Singapur hier ein ganz anderes Thema, welches die Weltwirtschaft stark belastet und das Zeug dazu hat, eine veritable Wirtschaftskrise auszulösen. Ich habe noch nie soviel nutzlose Schiffstonnage mit eigenen Augen sinnlos auf dem Wasser dümpeln gesehen!  Es theoretisch zu erörtern ist eine Sache, es selbst zu erleben, eine ganz andere Hausnummer! 

TEU steht für Twenty-foot Equivalent Unit, ein Maß für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmengen, in Deutschland auch Standard Container genannt.

14770 TEU

Bei Annäherung unseres Schiffes (gerade noch außerhalb der 15 Meilenzone) auf Singapur zu, sah ich unzählige Containerschiffe auf Reede liegen (auch Auflieger genannt), oder besser, man sieht die Schiffskrise pur vor sich, denn Riesencontainerschiffe verdrängen die Mittelgroßen. 

13800 TEU

Bei einer kurzen Recherche im Internet stellte sich folgendes heraus. In der mittleren Schiffsgröße sind derzeit 1198 Frachter unterwegs, ihr Durchschnittsalter beträgt gerade einmal sieben Jahre. Der Neuwert dieser Schiffe steht mit 46,6 Milliarden Dollar in den Listen, der Schrottwert wird mit 10,6 Milliarden Dollar angegeben.

13344 TEU

Selbst wenn sich der Trend nur auf einen Teil dieser Schiffsflotte ausdehnen sollte, wäre es eine gigantische Wertvernichtung. In den Inselgruppen vor chinesischen Großhäfen oder auch vor Singapur liegen laut Marktbeobachtern jedenfalls mehrere Dutzend dieser Frachter vor Anker – und warten auf Beschäftigung. Vermutlich bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

9580 TEU

Am oberen Ende der Schiffsgrößen geht das Bestellen munter weiter. Derzeit sind 307 Containerfrachter mit Kapazitäten zwischen 13.400 und 22.500 Standardcontainer auf den Weltmeeren unterwegs. Im vergangenen Jahr ist die weltweite Containerschiffsflotte laut einem Marktbericht der Nord/LB um fast neun Prozent gewachsen. In den Werften in Südkorea und China sind bis zu 100 weitere Schiffsriesen im Bau.

9383 TEU

Diese Riesen verdrängen die nächstkleineren Containerfrachter und machen sie irgendwann zu Schrottwerten. Überleben werden diese Entwicklung nur die ganz, ganz großen Schifffahrtskonzerne bzw. Kapitalinvestoren.

9200 TEU

Seit jeher bereisen die Menschen die Meere auf der Suche nach neuen Siedlungsgebieten, Handelsrouten, Rohstoffquellen, Abenteuern und Erkenntnissen. Schon seit circa 6.000 vor Christus ist das Meer als Handelsweg von Bedeutung. Der Transport von Waren über alle Weltmeere wurde jedoch erst durch die Entdeckungen berühmter Seefahrer im 15. und 16. Jahrhundert möglich.

9024 TEU

Sie fanden neue Seewege von Europa in die ganze Welt und bereiteten den Weg für einen internationalen Handel. Wurden in jener Zeit vornehmlich Seide, Gewürze und andere Genusswaren verschifft, werden heutzutage sämtliche Gebrauchsgüter auf riesigen Containerschiffen über das Meer transportiert.

14770 TEU

Die größten unter ihnen können mehr als 200.000 Tonnen laden. Circa zwei Drittel des gesamten Frachtaufkommens weltweit werden heute auf dem Seeweg verschickt. Rotterdam, Antwerpen und Hamburg sind dabei die häufigsten Anlaufziele in Europa – sie sind die Häfen mit dem höchsten Containerumschlag.

Kolumbus

Als der berühmteste Entdecker ist wohl Christoph Kolumbus in die Geschichte eingegangen, obwohl viele Jahrhunderte zuvor schon die Wikinger unter Leif Eriksson den neuen Kontinent Amerika entdeckt hatten.

Entdeckung Amerikas

Und erst Amerigo Wespucci hat die Erkenntnis veröffentlicht, dass das von Kolumbus entdeckte Gebiet nicht die Inseln vor der Ostküste Asiens sind. 

Amerigo Wespucci

In dem sogenannten Zeitalter der Entdeckungen“ entstanden auch die ersten Kolonialreiche der Europäer in Übersee. Zwischen 1768 und 1779 machte James Cook nicht nur bedeutende Entdeckungen im Pazifik, wie die Cook-Inseln und Hawaii, sondern kartographierte seine Entdeckungen auch akribisch. 

James Cook

Der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt (1769 bis 1859) entdeckte auf seinen Reisen nach Südamerika den nach ihm benannten „Humboldtstrom“ – die kalte Meeresströmung an der Westküste Südamerikas. 

Alexander von Humboldt 

An all dieses muss ich denken, wenn ich hier auf einem Hightech-Schiff durch die Meere (Ozeane) der Welt pflüge, in dem sich das technische Wissen des 21. Jahrhunderts bündelt. Seefahrt-, Kommunikations-, Satelliten-, Logistik-, Energie-Technik u.v.a.m.. Keiner dieser großen Männer hätte vermutlich eine derartige Entwicklung „vorausdenken“ können. Bis auf einen vielleicht:

Leonardo da Vinci, italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph und ich ergänze  „Vorausdenker“.

In seinen 2 Jahren in Rom arbeitete Leonardo mehr als Ingenieur denn als Maler, z.B. an einem Projekt zur Energiegewinnung aus Sonnenlicht. Mit Hilfe eines deutschen Spiegelmachers und eines Metallschmiedes baute er verschiedene Hohlspiegel (Sonnenreflektoren), um mit diesen die Sonnenenergie in Wärme zu verwandeln, um kochendes Wasser für eine Färberei zu gewinnen.

Unterschrift Leonardo Da Vinci

Sigmund Freud schreibt in seinem Büchlein „Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci (1910): 

„Er glich einem Menschen, der in der Finsternis zu früh erwacht war, während die anderen noch alle schliefen.“ 


——!—- Langkawi —!——

Di., 09. Jan, Tag 85 der Reise (Landgang)

Spruch des Tages. Das Alter hört sich gern, auch wenn es nichts zu sagen hat.

  • AIDAcara liegt Star Cruises Jetty
  • Zeit 13:00–21:00 Uhr
  • Alle an Board 20:30 Uhr
  • Etappe 1.238 sm (2.292 km) bis Colombo
  • Wetter heiter wechselhaft, 28 °C
  • Sonnenauf/-untergang 07:34/19:21 Uhr

Zurück vom Ausflug

Blogger bei der Arbeit

Bei 40 Grad im Schatten mit nachfolgendem Monsunregen sind wir trotzdem fröhlich unterwegs. Kurze Fahrt nach Kuah zum Namensgeber der Insel, einer 12m hohen Adlerskulptur.

Adlerskulptur

Anschließend Fahrt zur Galeria von Dr. Perdana, dem ehemaligen Präsidenten der Insel,

Das Präsidentenpaar in jüngeren Jahren

der hier seine, als Politiker empfangenen Geschenke der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Auch dieser Bolide war dabei

Auf einer Gummibaumplantage wurde uns die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Kautschuk erklärt. 

Kautschukgewinnung

Busfahrt zum Kultur- und Handwerkszentrum von Budaya. Auch hier wieder fantastische Batik-Motive, von denen ich nachfolgend Zwei zeigen möchte. 

Bartik-Arbeit 1

Bartik-Arbeit 2

Allgemeine Info

Langkawi liegt im nördlichen Bereich der Straße von Malakka, nahe der Grenze zwischen Malaysia und Thailand.  Langkawi gehört innerhalb Malaysias zum Bundesstaat und Sultanat Kedah. Hauptort der Insel ist Kuah.


Die gesamte Langkawi-Inselgruppe hat eine Fläche von 478 km², wobei die Hauptinsel Langkawi eine Größe von 320 km² aufweist. Deren Nord-Süd-Ausdehnung ist mit 25 Kilometern etwas geringer als deren Ost-West-Ausdehnung. Das Inselinnere besteht aus Kalksteinhügeln, deren höchste Erhebung der Gunung Raya mit 890 Metern ist. Etwa zwei Drittel der Insel ist mit Regenwald bedeckt.


Das Klima wird durch den Monsun geprägt und ist daher ganzjährig heiß und feucht. Im Gegensatz zur Ostküste Malaysias gibt es aber keine „echte“ Regenzeit. Die feuchteste Saison liegt in der Zeit zwischen August und November. Die Temperaturen steigen in der Regel tagsüber auf über 30 °C und fallen auch nachts nur selten unter 20 °C

Erstklassige Fotos sind auf der 30 Kilometer breiten Kalksteininsel garantiert. Vor allem das Wetter sorgt für bleibende Eindrücke. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 31 Grad Celsius. Eine Regenzeit gibt es nicht. 

Langkawi ist ein Archipel und umfasst 104 Inseln. Neben endlosen, mit Palmen gesäumten Bilderbuchstränden versteckt sich im Norden ein echtes Highlight: ein wunderschöner Strand aus schwarzem Sand, den sich weder Sonnenanbeter noch Naturfreunde entgehen lassen. Nicht weniger eindrucksvoll sind die weitverzweigten Mangrovensumpfgebiete. 


Die Bumiputras (Söhne und Töchter der Erde) bilden mit Mehrheit die muslimische, malaiische Hauptbevölkerung Langkawis. Neben ihnen gibt es noch drei kleinere Bevölkerungsgruppen: Chinesen, deren Vorfahren von den ehemaligen englischen Kolonialherren ins Land geholt wurden, sowie Inder und Thai. An der Südküste gibt es Siedlungen der so genannten „Seezigeuner“, der Orang Laut.

Im Inselinnern nördlich des Flughafens gibt es ein Grabmal einer malaiischen Prinzessin: Mahkam Masuri. Sie wurde Opfer eines Liebesdramas. Als die Dame ermordet wurde, soll sie sterbend die Insel für sieben Generationen verflucht haben. Das soll bis in das 20. Jahrhundert gegolten haben. Schönes, interessantes Grabmal aus weißem Stein, Pilgerort verlassener Ehefrauen.

Langkawi kompakt 


Stationen 

  • ca. 50 min Busfahrt zum Kultur- und Handwerkszentrum von Budaya, ca. 1 h Freizeit;
  • (Atma Alan Handwerkszentrum statt Budaya)
  • ca. 15 min Fahrt zur Galeria Perdana, ca. 30 min Besichtigung;
  • kurze Weiterfahrt zu einer Gummibaumplantage, Fotostopp;
  • Anschließend kurze Fahrt nach Kuah zum Namensgeber der Insel, einer 12 m hohen Adlerskulptur, Fotostopp;
  • Rückfahrt zum Schiff

Jok des Tages. „Mein Altersruheplan“ oder „Wir treffen uns wieder auf der Aida! „

Ich habe soeben  beschlossen: „Ich gehe nicht ins Altersheim!“ Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff. Die Gründe dafür hat mir die Gesundheitsreform geliefert: „Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen ca. 200 EUR pro Tag“!

Ich habe Reservierungen bei verschiedenen Kreuzfahrtunternehmen geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner(in) 135 EUR pro Tag zahlen (kein Witz!!). Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 EUR pro Tag übrig. Davon verwende ich 10 EUR für Trinkgelder. An Bord habe ich minimum 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Bordrestaurants wackele oder mir das Essen vom Room Service auf die Kabine bringen lasse. Das heißt mit anderen Worten, ich kann jeden Tag mein Frühstück im Bett einnehmen.

Kreuzfahrtschiffe haben bis zu drei SwimmingPools, einen Fitnessraum, freie Benutzung von Waschmaschine und Trockner und sogar jeden Abend Shows. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife u. Shampoo. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Für 5 EUR zusätzliches Trinkgeld pro Tag lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab. Alle 8-14 Tage lerne ich neue Leute kennen.

Fernseher defekt? Glühbirne kaputt? Die Bettmatratze zu hart oder zu weich? Kein Problem, das Personal wechselt alles aus und bedankt sich noch für mein Verständnis. Frische Bettwäsche und Handtücher sind selbstverständlich und ich muss nicht einmal danach fragen.
Wenn ich im Alterheim falle und mir eine Rippe breche, dann komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß Gesundheitsreform täglich dick draufzahlen.

Auf dem Schiff bekomme ich für den Rest der Reise eine größere Suite und werde vom Bordarzt persönlich verarztet. Ich habe noch von keinem Fall gehört, bei dem zahlende Passagiere eines Kreutzfahrtschiffes vom Personal bedrängt oder gar misshandelt worden wären.

Auf Pflegeheime trifft das nicht immer im vollen Umfang zu. Nun das Beste: Mit dem Kreuzfahrtschiff kann ich nach Südamerika, Afrika, Australien, Japan, Asien… reisen, wohin auch immer ich will.

Darum sucht mich in Zukunft bitte nicht in einem Altersheim, sondern „just call shore to ship“. Ich spare jeden Tag 50 EUR und muss nicht einmal mehr für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wunsch ist dann nur: Werft mich einfach über die Reling. Das ist nämlich auch kostenlos.

P.S. Falls der eine oder andere schlaue Rechner mit von der Partie ist, besetzen wir einfach das ganze Schiff. Wer fährt mit????

——!—- Port Klang —!——
Mo., 08. Jan, Tag 84 der Reise (Landgang)

Spruch des Tages. Auf einmal sah ich Rat und schrieb getrost: Am Anfang war die Tat.

  • AIDAcara liegt Boustead Cruise Centre Berth C-01
  • Zeit 11:00–21:00 Uhr
  • Alle an Board 20:30 Uhr
  • Etappe 209 sm (387 km) bis Port Klang
  • Wetter 26-30 Grad, gelegentl. Gewitter

Zurück vom Ausflug

Glück gehabt, das Wetter hat gehalten. Kein Monsunregen wie gestern in Singapur. Nach einer etwas längeren Busfahrt nach Kuala Lumpur erreichen wir nach kurzem Spaziergang das Nationaldenkmal.

Nationaldenkmal

Weiter geht es zum Independence Square, dem ehemaligen Gelände des Royal Selangor Club mit Blick auf die wichtigsten historischen Gebäude.

Längerer Besuch des Zentralmarktes mit seinen vielfältigen Angeboten.

Zentralmarkt
Fotostopp nahe der Petronas Twin Towers und Besuch des integrierten Suria Shopping Centers.

Zwillingstürme im Gegenlicht

Kuala Lumpur wird auch Schmelztiegel verschiedenster Kulturen genannt. Eine einzigartige Mischung aus malaiischer, chinesischer, indischer und westlicher Kultur präsentiert sich in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Reich verzierte Moscheen, den Hauptbahnhof, erbaut im Stil eines maurischen Palastes, den Königspalast mit seinem schönen Schlosspark und natürlich den Independence Square sollte man gesehen haben. 


Er kündet mit dem weltweit höchsten Fahnenmast stolz von der Unabhängigkeit Malaysias. Überragt wird die Stadt von den 452 Meter hohen Petronas Twin Towers. Sie haben zusammen insgesamt 32.000 Fenster. Die Skybridge, die beide Türme in 172 Metern Höhe verbindet, spielte übrigens eine der Hauptrollen im US-Thriller „Verlockende Falle“ mit Sean Connery und Catherine Zeta-Jones.

Allgemeine Info

Hafen Port Klang und Kuala Lumpur (KL)

Port Klang (auch Port Kelang), ist der bedeutendste und größte Seehafen Malaysias. Er wurde 1893 gegründet und befindet sich im Distrikt Klang, nahe der Stadt Klang im Bundesstaat Selangor an der Straße von Malakka und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hauptstadt Kuala Lumpur. 

Malaiische Halbinsel
Kuala Lumpur ist Malaysias administratives, kulturelles und ökonomisches Zentrum und Mittelpunkt der größten Metropolregion des Landes. Von den meisten Bewohnern wird sie einfach „KL“ genannt. 

Citymap Kuala Lumpur

In der pulsierenden Millionenmetropole sind vielerlei Kulturen und Religionen vertreten, man sieht Minarette der Moscheen, christliche Kirchtürme, chinesische Pagoden und indische Tempel in der gesamten Stadt. Jährlich besuchen bis zu elf Millionen Touristen Kuala Lumpur.

China Town

Neben den Bauten aus der architektonischen Vergangenheit der Stadt prägen Hochhäuser(vor allem im Bankenviertel) als Zeichen des Fortschritts Kuala Lumpurs das Stadtbild. 

Zentraler Markt

Die Stadt bedeckt eine Fläche von 243,65 km² und hat 1.588.750 Einwohner (Stand 2010), womit sie vor dem zur Metropolregion Kuala Lumpur gehörenden Subang Jaya größte Stadt Malaysias ist.

Shopping Mall

Das moderne Stadtbild wird von den 451 Meter hohen Petronas Towers geprägt, einem Wolkenkratzerpaar aus Glas und Stahl mit islamischen Elementen. Die Zwillingstürme bieten eine öffentlich zugängliche Skybridge und eine Aussichtsplattform. 

Zwillingstürme

In der Stadt befinden sich außerdem Sehenswürdigkeiten aus der britischen Kolonialzeit wie der alte Bahnhof und das Sultan Abdul Samad Building.


Kuala Lumpur entdecken 

Stationen: 

  • ca. 1 h 30 Busfahrt nach Kuala Lumpur;
  • kurzer Spaziergang am Nationaldenkmal;
  • weiter zum Independence Square, dem ehemaligen Gelände des Royal Selangor Club mit Blick auf die wichtigsten historischen Gebäude;
  • Besuch des Zentralmarktes, ca. 1 h 30 Freizeit;
  • kurzer Fotostopp nahe der Petronas Twin Towers;
  • ca. 1 h 30 Freizeit im Suria Shopping Center in den Petronas Twin Towers;
  • Rückfahrt zum Schiff

Jok des Tages. Elmar kommt ins Reisebüro und sagt: „Ich möchte für mich und meine Frau Hanni eine Kreuzfahrt buchen.“ „Gern. Haben Sie besondere Wünsche? Getrennte Betten? Getrennte Kabinen?“ „Am liebsten getrennte Schiffe!“


——!—— Singapur ——!——

Sa.-So., 06.- 07. Jan, Tag 82+83 der Reise (Landgang)

Spruch des Tages. Auch ist das Suchen und Irren gut, denn durch Suchen und Irren lernt man.

  • AIDAcara liegt Harbour Front Cruise Center – Berth 1
  • Zeit 06.01.18, 14h bis 07.01.18, 21h
  • Alle an Board 07.01.18, 19:30 Uhr
  • Etappe 209 sm (387 km) bis Port Klang

Zurück vom Tagesausflug am Sonntag, 07.01.2018

WICHTIG: Heute 16 Uhr den Friseur nicht vergessen, der arbeitet auf der AIDAcara auch an Sonntagen. Wenn ich jetzt nicht hingehe, wedeln die Hunde mit dem Schwanz und wollen mit mir spielen.

Ergänzung zum Strafenkatalog in Singapur. Strafen bei Verschmutzung kosten beim Erstenmal umgerechnet 30, beim Zweitenmal 60 Euro und beim Drittenmal 3 Stunden Reinigungsarbeiten unter Aufsicht.

Begrüßungsensemble

Besuch des nationalen Orchideengartens, Weltkulturerbe

Überraschung im öffentlichen Bereich des Gartens. Dutzende Einwohner bei der Morgengymnastik.

Mit leicht rockenden Klängen von Beethoven’s „Freude schöner Götterfunken“ geht es noch einmal so gut. 


Nun aber ab in die Botanik! Die Blumenbilder sprechen für sich. Auch der Mann beim Dokumentieren ist mit im Bild.

Spiegel-Orchideen

Orchideen soweit das Auge reicht
Weiter geht die Fahrt mit dem Bus zum Malay Heritrage Centre

Malay Heritrage Centre

Tolle Kontraste alter und neuer Architektur. 

Der nächste Foto Stopp bringt uns nach Chinatown 

Chinatown

und anschließend zum Fotostopp am Hindu Tempel Sri Mariam.

Das Haus der 1000 Buddhas

Nachzutragen vom Vorabend 

Fullerton Bay Hotel

Nachzutragen von gestern Abend ist der Ausflug „Singapur, Lichter einer großen Stadt“. 

Eingangshalle vom Fullerton Bay Hotel

Mit einer kurzen Busfahrt zum „Fullerton Bay Hotel“ konnten wir von dort aus dem obersten Terrassen-Stockwerk die fantastische, nächtliche „Lichtorgel“ Singapur bewundern. 

Laser-, Musik- und Fontänenshow

Denn genau von gegenüber hören und sehen wir vom „Hotel Marina Bay Sands“ mit jeder nur denkbaren Großmedia-Unterstützung, wie die Nacht zum Tage wird. 

Laser-, Musik- und Fontänenshow in Rot

Eine Komposition aus Musik und Farben

Weiter ging es mit einem typischen Bumboot durch die Marina Bay, vorbei am Merlion mit Blick auf das Riesenrad Singapore Flyer und am Hotel Marina Bay Sands bis zum Clarke Quay.

Bumboot und Lichter einer Stadt

Promenade

Wahrzeichen bei Nacht
Umstieg in den Bus und Fahrt zum Nachtmarkt im Bugis Village, Bummel durch die nächtlichen Verkaufsläden.


Vor den Ausflügen

Ganz Asien kann ich erleben – und das in einem einzigen Land! Singapur macht’s möglich: Seine Einwohner kommen von überall her, etwa aus China, Malaysia oder Indien. 

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Dementsprechend besitzt der kleine Staat nicht weniger als vier offizielle Amtssprachen: Chinesisch, Englisch, Malaiisch und Tamil. Auch die verschiedensten Religionen wurden ins Land gebracht, darunter Buddhismus, Christentum und Islam. 

Singapur, Insel-Stadtstaat an der Südspitze der malaiischen Halbinsel, ist heute einer der reichsten und am höchsten entwickelten Staaten der Welt. Die Stadt hat es ohne natürliche Ressourcen geschafft, innerhalb von 50 Jahren boomende Wirtschaftsmetropole und wichtiger Finanz- und Handelsplatz zu werden. 

Auch als Urlaubsziel westlicher Touristen ist sie beliebt. Doch damit gehen nicht nur eine quasi-autoritäre Regierung und eingeschränkte Pressefreiheit einher, sondern auch eines der rigidesten Strafsysteme überhaupt. Es greift sehr weit in das öffentliche und alltägliche Leben ein und pönalisiert auch Dinge mit hohen Strafen, die anderswo als völlig harmlos gelten. 

Verbotsschilder in Bussen und Bahnen

Bevor man sich in Singapur auf einen Ausflug begibt, sollte man sich über einige Dinge klar werden. Nicht alle der folgenden Beispiele sind für Urlauber oder Ausflügler relevant, zeigen aber, wie brisant das „System Singapur“ hier reagiert. 

Auf der Toilette nicht spülen, in der eigenen Wohnung nackt sein, Kaugummi dabei haben oder Spucken, ein fremdes Wi-Fi-Netz nutzen u.v.a.m. – dafür kann man in Singapur bestraft werden. 

Überdachte Gangways

Die asiatische Metropole hat eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt. Erreicht wird sie aber mit Verboten für fast alles und mit mittelalterlichen Strafen. 


Zur Ahndung werden neben hohen Geldstrafen nach wie vor die Todesstrafe durch Erhängen (Rauschgiftschmuggel) und das öffentliche Auspeitschen verhängt. 


Singapur im Überblick

Marina Bay Sands Resort
Der Stadtstaat Singapur liegt auf der gleichnamigen Insel vor der Südspitze der malaysischen Halbinsel – auf der einen Seite das Südchinesische Meer, auf der anderen die Straße von Malaysia.

Singapore Flyer
Zu Singapur, einer der am dichtesten besiedelten Städte der Welt, gehören neben der großen auch noch 59 kleinere, teilweise winzige Inseln.

Singapore Gardens by the Bay

Mit einer Gesamtfläche von mehr als 700 Quadratkilometern ist die futuristisch wirkende Metropole etwas kleiner als das Bundesland Hamburg. Circa 5 Millionen Menschen leben in der ehemaligen britischen Kronkolonie.

Chinatown

Singapur heißt übersetzt Löwenstadt, doch der kleinste Staat Südostasiens ist eines der reichsten Länder der Welt. Die ehemalige britische Kronkolonie ist ein sogenannter „Tigerstaat“. 

Bumboat

In nur wenigen Jahren schaffte Singapur den Tigersprung vom Entwicklungsland zu einer führenden Nation in Asien. Singapur begeistert mit seiner langen Geschichte und dem Zusammenspiel von Tradition und Moderne.


Ausflug 06.01.18: Lichter der Stadt

Stationen: 

  • ca. 20 min Busfahrt zum Bootsanleger;
  • Fahrt mit einem typischen Bumboot durch die Marina Bay, vorbei am Merlion mit Blick auf das Riesenrad Singapore Flyer und am Hotel Marina Bay Sands bis zum Clarke Quay;
  • Umstieg in den Bus und Fahrt zum Nachtmarkt im Bugis Village, etwas Freizeit;
  • Cocktailpause im Fullerton Bay Hotel für einen Singapore Sling;
  • Rückfahrt zum Schiff


Ausflug 07.01.18: Singapur kompakt

Die Stationen

  • ca. 20 min Busfahrt zur Marina Bay mit Blick auf den Merlion, Sin das Riesenrad Singapore Flyer und das Hotel Marina Bay Sands
  • kurzer Aufenthalt im arabischen Viertel mit Fotostopp an der Sult
  • weiter nach Chinatown mit Fotostopp am Hindutempel Sri Mariam
  • Besuch des Orchideengartens
  • Rückfahrt zum Schiff

Jok des Tages:

Das Schiff einer exklusiven Nilkreuzfahrt kentert. Die Passagiere klammern sich in letzter Not an die im Wasser treibenden Planken. Da nähern sich auch schon die Krokodile vom Ufer her. „Das ist wieder typisch“, sagt einer der Schiffbrüchigen zu seinem Leidensgenossen, „das ganze Land arm, die Schiffe marode, aber Rettungsboote von Lacoste!“



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Do.-Fr., 04.- 05. Jan, Tag 80-81 der Reise (Seetage) 

Spruch des Tages: Tadeln ist leicht; deshalb versuchen sich so viele darin. Mit Verstand loben ist schwer; darum tun es so wenige. 

  • Etappe 1.027 sm (1.902 km) bis Singapur
  • Wettervorhers. heiter/wechselh 30 °C
  • Sonnenauf/-untergang 6.05/18:41 Uhr


FR., 5. Januar

Nachtrag von gestern Abend auf dem Pooldeck. 

Diva Wanda Kay

Wanda Kay: Eine Diva zum Anfassen!  Wir erleben die stimmgewaltige Powerfrau Wanda Kay hautnah und pur. 

Wanda Kay auf dem Pooldeck

Zu ihrem vielseitigen Programm aus deutschsprachigen eigenen Songs und einigen Klassikern erzählt sie mit viel Charme Anekdoten aus ihrem Leben. Die perfekte Mischung für gute Unterhaltung.

Eine Powerfrau, wie sie im Buche steht!

Anderes Thema an unserem heutigen Seetag, an dem man draußen leider nichts sehen kann. Regen und schlechte Sicht sind das Ergebnis schlechten Wetters! Wer ist hierfür verantwortlich? Wie heißt der Schutzherr für die Schifffahrt oder die Naturgewalt der Meere? Von großer, starker Statur mit rauschendem Bart und einem Dreizack in der Hand – so erscheint der berühmte Meeresgott Poseidon in den meisten Darstellungen seit der Antike. 

Der Dreizack-Mann

Oft wird er als Schutzherr für die Schifffahrt genannt, doch für die Griechen verkörperte er vielmehr die Naturgewalt der Meere. Als Herrscher über Wind und Wellen lag jedoch auch das Schicksal der Seeleute in seiner Hand. Es heißt, bei guter Laune könnten sich Seefahrer über günstigen Wind und eine glatte See freuen, ist er allerdings erzürnt, schlägt er mit seinem Dreizack auf das Meer, sodass es sich schäumend aufbäumt und Wellen schlägt. Die griechische Mythologie besagt, Poseidon lebe in einem prächtigen kristallenen Palast in den Tiefen des Meeres. 

Poseidon und Amphitrite, Mosaik aus Herculaneum

Von dort aus teilt er sich die Herrschaft der Welt mit seinen Brüdern Zeus und Hades, die den Himmel und die Unterwelt beherrschen. Poseidon zeugte unter seinem zahlreichen Nachwuchs auch das Wunderpferd Areion mit seiner Schwester, der griechischen Göttin Demeter, sowie Pegasus, das geflügelte Pferd.


Do., 4. Januar

Vergleich der z.Zt. von uns bereisten Länder 

Zur Erinnerung: BIP= Bruttoinlandsprodukt, HDI= Human Development Index, ist ein Entwicklungsindikator der UN für Staaten, und berücksichtigt Bruttonationaleinkommen pro Kopf, Lebenserwartung, Dauer der Ausbildung u.v.a.m., je näher an 1, umso besser.

Von Mythen… 

Viele Mythen ranken sich um die verführerischen Sirenen, die mit ihren schönen Stimmen und ihrer Weiblichkeit einst Seefahrer in die Irre führten. Die Meeresnymphen hatten Flügel wie Vögel und lenkten die Männer mit ihrem unwiderstehlichen Gesang von ihrer Route ab. 


Nur Odysseus konnte ihrem Gesang widerstehen, weil er zuvor von der Göttin Kirke gewarnt wurde. Er gab seinen Männern Ohrenstöpsel aus Wachs, damit diese bei der Vorbeifahrt an der Sireneninsel nichts hören konnten. 


Er selbst ließ sich an den Mast des Schiffes binden. Nun konnte sein Schiff die Insel unbeschadet passieren, auch wenn er bei dem Gesang der Sirenen Höllenqualen litt, weil er nur zu gern seiner Sehnsucht gefolgt wäre. 


Laut einigen Sagen konnten die Sirenen nur so lange leben, wie ihr Zauber wirkte. Da sie jedoch an Odysseus gescheitert waren, mussten sie sich ins Meer stürzen, um den Zauber zu brechen. Andere Quellen wiederum berichten davon, dass sie sich zu Inseln und Klippen verwandelten. 


Ab dem Mittelalter wurden Sirenen auch als Mischwesen zwischen Menschen und Fischen dargestellt – und damit Meerjungfrauen und Nixen gleichgesetzt.

und Klabautermännern…

Schon seit Jahren gibt es sie: Geschichten über Klabautermänner und Meerjungfrauen und allerhand skurrile Geschichten vom Schiff.


Im Volksmund nennt man das auch „Seemannsgarn spinnen“. Der Begriff stammt aus der Seefahrt, denn früher mussten die Matrosen der Segelschiffe – wenn Zeit war oder Flaute herrschte – Seemannsgarn spinnen. Das ist dünnes Kabelgarn aus altem Tauwerk zum Bekleiden der Trossen und Taue. 


Dabei erzählte man sich gern „Döntjes“ (plattdeutsche Anekdoten) und Geschichten. Diese waren oft langatmig, voller Prahlereien und ohne jeglichen Tiefgang. 


Wenn es dann wieder nach Hause ging und der Seemann seinen Freunden und Bekannten die Geschichten von den Abenteuern mit Meeresungeheuern, Piraten und Klabautermännern zum Besten gab, hingen die Zuhörer gespannt an den Lippen des Erzählers.

Jok des Tages. Auf dem Atlantik treffen sich ein amerikanisches und ein russisches U-Boot.Prompt fängt der Kommandant des russischen Bootes an zu prahlen:

„Wir haben die besten U-Boote der Welt! Wir waren drei Monate unter Wasser und sind unter dem Nordpol durchgetaucht!“

Darauf muss der amerikanische Kommandant sich natürlich beweisen und antwortet: „Ha! Wir waren sechs Monate ohne Unterbrechung unter Wasser und sind einmal um die Welt getaucht!“ Die beiden fangen an zu diskutieren, als es plötzlich neben ihnen zu blubbern anfängt. Ein altes, tangbehangenes U-Boot taucht auf, die Luke geht auf und der Kommandant betritt den Turm. „Moin, Moin, ist der Krieg schon vorbei?“, fragt er. Die beiden anderen lachen: „Schon lange!“ Da ruft der Kommandant durch die Luke nach unten: „Männer, ihr könnt das Bild vom Kaiser Wilhelm abnehmen!“

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