Aqabar bis Honfleur

——!—— Honfleur —–!——

 Siehe nächstes Kapitel Honfleur bis Hamburg


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Di., 06. Feb, Tag 113 der Reise (Seetag)

Spruch des Tages. Die beiden größten menschlichen Fehler: Versäumen und Übereilen.

  • Etappe 500 sm (926 km) bis Honfleur
  • Wetter bewölkt, Schauer möglich, 9 °C
  • Sonnenauf/-Unterg 08:48/18:33 Uhr
  • Zeitumstellung von Sonntag auf Montag zurück von 03:00 auf 02:00 Uhr


    Gestern Abend

    Comedian Niko Formanek ist 50, hat zwei Kinder, einen großen Vogel und liebt seit fast 30 Jahren dieselbe Frau. Über die Jahre hat er mit Gattin, Kindern, Haustieren, Verwandten und Freunden so viele verrückte Dinge erlebt, dass er sie ganz einfach weitergeben muss.


    Heute also im Theater eine urkomische Geschichte von selbstmordgefährdeten Meerschweinchen, den besten Freundinnen seiner Frau, seinem Tintenpatronen verschluckenden Sohn Severin und seiner Tochter Charlotte, die vor einer Weltkarriere als Synchronschwimmerin steht.

    Weiter geht es in der Aidabar und einem Musikabend mit Jessica und John. 

    John

    Viele AIDA Stars haben bei verschiedenen Musikabenden bereits einen persönlichen Einblick in ihre Lieblingssongs gegeben. 

    Jessica

    Heute sind Jessica aus Großbritannien und John aus den USA an der Reihe. Gemeinsam mit „The Band Mates“ präsentieren sie tolle Livemusik.

    Ferrol im Überblick muss leider Vorschau bleiben, da aufgrund von Unwetterwarnungen Ferrol nicht angelaufen werden kann!

    Unser Kapitän umfährt einen Sturm, welcher 6-7 m hohe Wellen erwarten lässt. Unser nächstes Ziel wird daher übermorgen bereits mittags für einen Overnight-Aufenthalt in Frankreich, der Hafen Honfleur sein. Dabei sind auf dem geplanten Umweg 2-3 m hohe Wellen immer noch Standard. Mit anderen Worten, in diesem Moment schaukelt es bereits wieder heftig.

    Vorschau (die Fotos stammen übrigens immer aus der Ausflugsvorbereitung unserer Reisescouts) 
    Etwa 71.000 Menschen leben in Ferrol, neben Spanisch wird hier traditionell Galicisch gesprochen, doch das erst wieder seit 1981! Denn nach dem Ende der Franco-Diktatur wurde 1983 die galicische Sprache der spanischen offiziell wieder gleichgestellt. 

    Das Stadtbild ist gekennzeichnet von Architekturelementen der Marine, die eine große Rolle in Ferrol spielt. Der Hafen Ferrol ist direkt mit der städtebaulichen Entwicklung der Stadt verbunden, die Häuser und Straßen um den Hafen herum sind in Blocks angeordnet. 


    Hier befindet sich auch das sehenswerte Marinemuseum Museo Naval. Durch das mediterrane Klima ist die Temperatur in Ferrol das ganze Jahr über mild.


    Ausflug Ferrol & Betanzos wird erstattet. 

    Stationen: 

    • ca. 1 h Panoramafahrt durch Ferrol;
    • vorbei an den neoklassizistischen Gebäuden und den Hafenanlagen der Marine; 
    • zum mittelalterlichen Städtchen Betanzos, Spaziergang durch die engen und gemütlichen Gassen zur Klosterkirche San Francisco und kurze Freizeit; 
    • Rückfahrt mit Erfrischungspause in einem kleinen galicischen Dorf
    • Besuch Klosterkirche: Schultern & Knie bedeckt halten

    Jok des Tages. Kapitän Müller’s Geschirrspüler war kaputt. Deshalb rief er den Servicemann, der sich für den nächsten Vormittag ankündigte. Da er zu der Zeit einen Termin mit der Reederei hatte, den er nicht verschieben konnte, sagte er ihm am Telefon: ‚Ich lasse den Schlüssel unter der Türmatte. Reparieren Sie den Geschirrspüler und lassen Sie die Rechnung auf dem Küchentisch. Übrigens brauchen Sie keine Angst vor meinem Hund zu haben, der tut ihnen nichts. Aber auf keinen Fall, unter gar keinen Umständen dürfen Sie mit dem Papagei sprechen! Als der Servicemann am nächsten Tag kam, war alles so wie angekündigt. Der Hund war der größte und furchterregendste, den er je gesehen hatte, doch er war ganz friedlich und beobachtete ihn ganz ruhig bei der Arbeit. Der Papagei hingegen bewarf ihn mit Nüssen, schrie, schimpfte, und bedachte ihn ununterbrochen mit den übelsten Ausdrücken. Schließlich konnte sich der Techniker nicht mehr zurückhalten und schrie: ‚Halts Maul, du hässlicher, dummer Vogel!‘ Worauf der Papagei antwortete: ‚Fass, Pluto!‘



    ——!—— Porto —–!——

    Mo., 05. Feb, Tag 112 der Reise (Landgang)

    Spruch des Tages. Die Natur versteht keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer streng; sie hat immer Recht und die Fehler und Irrtümer sind immer die des Menschen.

    • AIDAcara liegt Cruise Terminal – South Mole
    • Zeit 08:00–18:00 Uhr
    • Alle an Bord 17:30 Uhr
    • Etappe 542 sm (1.003 km) bis Leixões
    • Wetter sonnig, 12 bis 16 Grad
    • Sonnenauf-/Untergang 07:44/17:53 Uhr


    Zurück vom Ausflug

    AIDAcara kurz vor dem Anlegen in Porto 

    mit dem schönen Titel „Porto von seiner schönsten Seite. Nach einer Busfahrt ins Stadtzentrum von Porto besuchen wir die Kathedrale Sé do Porto.

    Blick in das große Kirchenschiff 

    Weiter geht es  durch die Altstadt zum Ufer des Douro und einer Bootsfahrt auf dem Fluss mit Blick auf den Stadtteil Vila Nova de Gaia.

    Besser kann ein Ausflug nicht verlaufen 

    Ein geführter Besuch in einer Weinkellerei mit Portweinverkostung schließt sich an. 

    Zum Probieren musste ich mir Hilfe holen! 

    Dann geht es  per Bus vorbei am höchsten Glockenturm der Stadt, Torre dos Clérigos, und entlang der Atlantikküste zurück zum Schiff. 



    Porto im Überblick

    Ein aufmerksamer Blog-Leser hat mir einen Link zugeleitet. Hat man Internet-Verbindung und klickt man auf diesen Link, bekommt man nicht nur einen 360 Grad Rundumblick, sondern ebenfalls 360 Grad nach unten und oben für diese Stadt.

    https://www.360cities.net/image/porto-ponte-dom-luis-metro-porto-vila-nova-de-gaia

    Allerdings wird dies vermutlich nur mit SmartPhones befriedigend gelingen, da hierbei die Bewegungssensoren benötigt werden.



    Porto wurde für den Portwein-Handel mit den Briten bekannt. Guckt man in die Kellereien am Südufer des Flusses Douro, findet man den bekannten Wein lagernd in alten Fässern. Die Stadt ist geprägt von Bankhäusern, Juwelierläden und Kontoren.


    Leixões mit dem Hafen Porto de Leixões ist der größte künstlich gebaute Hafen Portugals und der wichtigste Umschlagsplatz der Stadt Porto und der Region, gebaut wurde er Ende des 19. Jahrhunderts. 


    Nicht nur Güterumschlag findet hier statt, der Hafen verfügt auch über einen Passagierterminal und einen Yachthafen mit Marina. Porto ist nach Lissabon die zweitgrößte Stadt Portugals und zählt rund 250.000 Einwohner.


    Von der UNESCO 1996 zum Weltkulturerbe erklärt, reckt sich am Douro entlang, die Altstadt Ribeira bis hinauf in die Hügel Portos.


    Oberhalb der Altstadt auf dem Hügel Pena Ventos steht die Kathedrale von Porto, im 13. Jahrhundert fertig gestellt. Skulpturen, eine Marmorkapelle, kunstvolle Schnitzereien sind dort zu bewundern.



    Porto von seiner schönsten Seite


    Stationen: 

    • ca. 45 min Busfahrt ins Stadtzentrum von Porto;
    • ca. 30 min Besuch der Kathedrale Sé do Porto;
    • kurze Panoramafahrt durch die Altstadt zum Ufer des Douro; 
    • ca. 50 min Bootsfahrt auf dem Fluss mit Blick auf den Stadtteil Vila Nova de Gaia;
    • ca. 50 min geführter Besuch einer Weinkellerei mit Portweinverkostung;
    • ca. 1h Panoramafahrt per Bus vorbei am höchsten Glockenturm der Stadt, Torre dos Clérigos, und entlang der Atlantikküste zurück zum Schiff


    Gestern Abend im Theater

    Ein Kessel Buntes mit Besuch vom Kapitän. Es begrüßt uns Entertainment Manager Nico Luckhof zu einem besonderen Programm im Theater: ein Kessel Buntes.  


    Kapitän Tommy Möller nimmt auf der Bühne Platz – ebenso wie später Gastkünstler Eric Paisley und die Stars Bine, Ron und die Schlagertörtchen.

    Das Männerballett des Schiffes

    Ursprünglich kennt man Bine, Ron und die Schlagertörtchen von ihren Auftritten auf dem Wurstmarkt in Bad Dürkheim – gestern sah man sie in Málaga über die Gangway flanieren. 

    Ab 22:00 Uhr hatten sie in der Lambada Bar ihre besten Hits im Gepäck, Schlager bis zum Abwinken mit einer Band der außergewöhnlichen Art.


      Jok des Tages. Ein pensionierter Matrose fährt mit dem Fahrrad durch die Stadt. Auf dem Gepäckträger hat er zwei Säcke. Der eine Sack hat ein Loch, aus dem fallen dauernd 2,-€-Stücke heraus. Da überholt ihn die Polizei und stoppt ihn. „Sie verlieren laufend  2,-€-Stücke!“ sagt der  Polizist zu ihm. „Woher haben Sie das Geld eigentlich? Geklaut?“ „Nee, nee“ sagt der Mann. „Wissen Sie, ich habe einen Schrebergarten neben dem Fußballstadion. Und die Leute kommen immer und pinkeln in meinen Garten. Da habe ich mich eben mal mit der Heckenschere hingestellt und gesagt: „Entweder 2,-€ hierfür, oder ab ist er!“ Die Polizisten lachen: „Gute Idee, aber was ist denn in dem anderen Sack?“ „Naja“, sagt der alte Fahrensmann: „Es bezahlen nicht alle…“



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      So., 04. Feb, Tag 111 der Reise (Seetag)

      Spruch des Tages. Ein großer Geist irrt sich so gut wie ein kleiner, jener, weil er keine Schranken kennt, und dieser, weil er seinen Horizont für die Welt nimmt.

      • Etappe 542 sm (1.003 km) bis Leixões
      • Wetter sonnig, 14 °C
      • Sonnenauf/-Unterg 08:17/18:45 Uhr

      Boccia-Gruppe

      Heute war die letzte Zusammenkunft und das letzte Spiel der Boccia Gruppe. Unser Gastgeber Reico hat die Gruppe fast zu 100 % begleitet und das Spiel durchgeführt. 

      Reico in der Mitte und die Boccia Gruppe 

      Spiel begann immer in der Aidabar und wurde dann durch das Treppenhaus über verschiedene Decks geführt. Bei den Boccia-Kugeln handelt es sich eher um kleine leichte Säckchen, die auch auf dem Boden liegen bleiben, manchmal aber auch noch rutschen und rollen. Danke Reico, das hat viel Spaß gemacht! 


      Feuermanöver auf See
      Nach dem auch wir an einigen Rettungsübungen auf See teilhatten, leider aber bei den Crew-Übungen nicht dabei sein durften, hier ein Insiderbericht (Name dem Autor bekannt): „Nach’m Schmoke-time traf sich die wachfreie Besatzung auf dem Achterdeck. Die Vollzähligkeitsliste wurde anhand der Anwesenden auf den neuesten Stand gebracht und mit der Besatzungsliste verglichen, die zugleich auf demnächst anfallende Geburtstage und Namenstage hin überprüft wurde. Da 2 Besatzungsmitglieder auf der Suche nach dem Sammelplatz erst geraume Zeit später eintrafen, konnte bezüglich der zuvor gerade aktualisierten Checkliste dem Kapitän eine Vollzähligkeit von mehr als 100% gemeldet werden, was dieser als persönlichen Erfolg verbuchte.


      Bei der Kleidungskontrolle kam zur Sprache, daß der Steward die Ansicht vertrat, bei Feuermanöver müsse in rotem oder orangefarbenen Overall angetreten werden, während  Bootsmanöver in einem Blaumann absolviert werden könnten. Da die wenigsten Besatzungsmitglieder über einen roten oder orangefarbenen Overall verfügen, einigte man sich darauf, bei gutem Wetter einheitlich im Blaumann, weißem T-Shirt, braunen Sicherheitssandalen und weißem Schweißtuch anzutreten; bei kalter Witterung jedoch der Kombination Blaumann, Rollkragenpullover und schwarzen Sicherheitshalbschuhen den Vorzug zu geben. Dem Einwand des Stewards, Rollkragenpullover würden bei ihm zu sehr auftragen, soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgegangen werden. Die anschließenden Übungen verliefen ohne wirklich gravierende Zwischenfälle.

      Bei der Handhabung der Trage fiel der Steward erneut durch praxisnahe Ideen auf als er vorschlug, den Abtransport von zugleich zwei Personen zu proben und sich selbst zur Verfügung stellte, gemeinsam mit dem Kochsjungen in die Trage eingebunden zu werden. Der Vorschlag musste auf Wunsch des Kochsjungen abgelehnt werden und auch das hilfsbereite Einspringen des Kochs, der zusammen mit der Frau des 3. Ingenieurs die Rolle der Verletzten übernehmen wollte, fand nur mäßige Zustimmung.

      Im Zusammenhang mit dem Vorgehen des Feuerstoßtrupps von gezielt zu reden, wäre vielleicht übertrieben. Die Tatsache jedoch, dass der F-Trupp Deck nach Ausfall des Stoßtruppführers (Nasenbein- und Unterkieferfraktur durch Öffnen einer Schlauchkupplung unter Druck) umso energischer gegen den angenommenen Brandherd (Hauptschalttafel im Leitstand) vorging, beweist, dass man bereit ist, das in früheren Übungen angeeignete Löschpotenzial voll zum Einsatz zu bringen. Zur Anwendung kamen 5 Schlauchlängen, 6 Strahlrohre, 3 Feueräxte, Bohrmaschine und Brechstange.

      Bei Ende des Manövers war noch nicht vollständig geklärt, ob der zu geringe Widerstand des F-Trupps Maschine, der sich brandtechnisch praktisch unbewaffnet im Leitstand aufhielt, oder die geballte und enorme Schlagkraft des führerlos zur Höchstform aufgelaufenen F-Trupp Deck mit feuertürbrechendem Gerät zu der anschließenden Panne geführt hat. Die Schiffsleitung ist jedoch davon überzeugt, die entstandenen Schäden zu einem gewissen Teil bis zum Bestimmungshafen behoben zu haben und diesen mit maximal 3 Tagen Verspätung zu erreichen, was zugleich dem rechtzeitigen Eintreffen des Ersatzes für die Verletzten bzw. durch Stromschlag zu Tode gekommenen Crewmitgliedes entgegenkommt.


      Mit voreiligen Maßnahmen, die einen Wiederholungsfall vermeiden könnten, will die Schiffsleitung warten, bis das nächste Rundschreiben von der Reederei eintrifft. Man wird jedoch für die Zukunft überlegen müssen, ob der weder der deutschen noch englischen Sprache mächtige, jedoch entschlossen handelnde chinesische Wäscher rein kommunikationsmäßig der geeignete Mann am Feuerlöschventil ist. Die Stellungen „Wasser marsch“ und „Wasser Zu“ am Strahlrohr wurden den Überlebenden nochmals eingeprägt. Der Chief Ingenieur sprach sich für ein Leitstandverbot der Decksbesatzung aus und gab beim Lagerhalter entsprechende Messingschilder in Auftrag. Das nächste Manöver mit z.T. neuer Besatzung soll mit einer kleinen Trauerfeier verbunden werden. Baulich ergaben  sich keine Mängel.

      Insiderbericht (Name dem Autor bekannt)


      ——!—— Malaga —–!——

      Sa., 03. Feb, Tag 110 der Reise (Landgang)

      Spruch des Tages. Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren. 

      • AIDAcara liegt
      • Zeit 08:00–18:00 Uhr
      • Alle an Bord 17:30 Uhr
      • Etappe 542 sm (1.003 km) bis Leixões
      • Wetter sonnig, 12 bis 16 Grad
      • Sonnenauf-/Untergang 


      Zurück vom Ausflug. 


      Wir fahren mit dem Bus durch dle Stadt und weiter zur Festung Gibralfaro mit wunderschönen Ausblick auf Malaga und die Stierkampfarena und machen eine Innenbesichtigung der Festungsanlage. 


      Über dem ursprünglichen Palast, der wahrscheinlich von den Phöniziern erbaut worden war, ließ der granadische Kalif Yasuf I. im 14. Jahrhundert die Festung errichten, so wie wir sie heute besichtigen.


      Kurzer Spaziergang vorbei am Geburtshaus von Pablo Picasso. Picasso verließ schon mit 14 Jahren die ihm zu „eng” vorkommende Stadt. Das Geburtshaus des Künstlers, Plaza de la Merced 15, stammt aus dem 19. Jahrhundert und birgt heute z.B. Druckgrafiken, Keramiken und illustrierte Bücher von Picasso heraus.

      Ein völlig touristenresistentes Eichhörnchen 

      Anschließend besuchen wir die Alcazaba mit ihren prächtigen Gartenanlagen. Der Königspalast Alcazaba, dessen Bau im 11. Jahrhundert begonnen wurde, ist das bedeutendste Bauwerk aus maurischer Zeit und war der Sitz der maurischen Könige. Heute findet man hier das Archäologische Museum sowie das Museo de Cerámica mit spanischarabischer Keramik und Töpferwaren. 

      Nach einem kurzen Transfer besichtigen wir die Kathedrale. Nach der Eroberung Málagas von den Mauren ließen die katholischen Könige 1528 den Bau der Kathedrale über der ursprünglichen Moschee beginnen. Die Arbeiten dauerten bis 1783.


      Eine Freizeit in der Altstadt lädt zum Bummeln ein. Straßen und kleine Gässchen, grüne Oasen und Spielplätze für Kinder laden zum Fotografieren ein.

      Málaga im Überblick

      Es sind vor allem die schönen Strände, die Málaga als Urlaubsziel weltweit bekannt gemacht haben. Hat schon die Stadt selbst dem Besucher viel zu bieten, so ist die Provinz vielleicht sogar noch attraktiver. Malaga hat rund 570.000 Einwohner.


      Selten findet man eine solche Kombination aus Badestränden mit paradiesischer Natur und hochinteressanten historischen Bauten, die teils bis in graue Vorzeit zurückreichen. 

      Andalusien ist zudem das Mutterland der spanischsten aller spanischen Bräuche: Flamenco und Stierkampf. Mythen wie „Don Juan” und „Carmen” wurden hier geboren. 

      Außerdem muss es schon mit dem Teufel zugehen, wenn hier nicht die Sonne scheint. Alles in allem eine Urlaubsmischung, die Erfolg verspricht…

      Highlights der Stadt

      Stationen

      • kurze Panoramafahrt durch dle Stadt und weiter zur Festung Gibralfaro mit wunderschönem Ausblick auf Mälaga und die Stierkampfarena, 
      • Innenbesichtigung der Festungsanlage
      • kurzer Spaziergang vorbei am Geburtshaus von Pablo Picasso und am römische Theater 
      • anschließend Besuch der Alcazaba mit ihren prächtigen Gartenanlagen 
      • kurzer Transfer zur Kathedrale, Innenbesichtigung 
      • Freizeit in der Altstadt 
      • kurze Rückfahrt zum Schiff 


      Einfach Diva: Travestiekünstlerin MEGY B.


      Sie nimmt uns, ihr Publikum an die Hand und führt es in ein magisches Land: singend, lachend, einfach lustvoll! MEGY B.: Das ist schillernde Illusion, musikalisch-freche Travestie und Entertainment vom Feinsten. Einfach unwiderstehlich! 


      Es erklingen Chansons und Songs von Friedrich Holländer, Georg Kreisler über Mischa Spoliansky bis Cliff Richard – ein märchenhaft schöner Abend. 

        Jok des Tages. Erklärt der Marinedozent in der Biologiestunde den menschlichen Körper und dessen Organe. Er sagt zu den Matrosen: „Wie ihr wisst, ist die Nase zum Riechen und die Fuesse zum Laufen da…“ Da unterbricht ihn Fietche energisch. Fragt der Lehrer: „Na, bist Du damit nicht einverstanden?“ „Nee, nee, bei meinem Opa ist es genau umgekehrt, da läuft die Nase und die Füsse riechen…“



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        Do.-Fr., 01.-02. Feb, Tag 108-109 der Reise (Seetage)

        Spruch des Tages. Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende alles Wissens.

        • Etappe 740 sm (1.370 km) bis Málaga (08 Uhr)
        • Wetter bewölkt, 13 °C
        • Sonnenauf/-Unterg 07:33/17:24 Uhr


        Fr., 02. Februar

        Gestern Abend im Theater 

        Comedian Niko Formanek: „Gleich, Schatz…“. Der sympathische Wiener beschrieb heute die Jahrzehnte mit seiner Familie. Zum Leidwesen seiner Ehefrau – jedoch zur hellen Freude seines Publikums – plauderte er stets schonungslos über die Peinlichkeiten des Alltags. 

        Da ging es um Elternsprechtage und den drängenden Rat zu einer Familientherapie oder um esoterische Intensivtäterinnen, die gemeinhin auch als Schwägerinnen bezeichnet werden. 



        Beginn der Seeschifffahrt
        Aus Hierakonpolis, Ägypten stammen die ältesten bisher bekannten Schiffsdarstellungen (etwa 5000 v.Chr.). Sie zeigen ein Papyrusschiff mit hochgezogenem Heck, einem Steuerruder und einigen hüttenartigen Aufbauten. Vornehm-lich für die Fahrt auf dem Nil, aber auch für Fahrten über das Mittelmeer und das Rote Meer wurden Schiffe mit einem Mast und einem großen Rahsegel eingesetzt. Das Segel war bereits drehbar gelagert, so dass die Schiffe auch bei seitlichem Wind segeln konnten.


        Fast ebenso alt dürfte die Schiffsdarstellung auf einer Bestattungsurne aus Luxor sein, auf der erstmals ein Segel abgebildet ist. Aus der frühen Jomon-Periode (5500–3600 v. Chr.) in Japan stammt der Fund eines Einbaumes mit aufgenähten Seitenborden sowie 6 Paddeln bei Kamo. Das Boot war rund 6 Meter lang, fast einen Meter breit und hatte stumpfe Enden.


        In der Tybrind-Bucht im Westen der Insel Fünen, Dänemark um 4590 v.Chr. wird ein Einbaum gefunden, der aus dieser Zeit stammt und damit zu den ältesten heute bekannten Wasserfahrzeugen in Europa gehört. Es ist etwa 8 m lang und 0,75 m breit.


        Do., 01. Februar

        Heute Abend Lambadabar! 

        Musik vom Feinsten bei der Gitarren Lounge 


        Daniel und Band-Gitarrist Rastislav haben das letzte Mal in der Calypso Bar mit ihrer Gitarren Lounge vollends begeistert.


        Heute Abend holen die beiden Musiker noch einen talentierten Kollegen ins Boot: Tontechniker Dominik. 

        Gemeinsam haben die drei Akustik-Musik vom Feinsten dargeboten.


        Gestern Abend im Theater war er zurück: Eric Paisley


        Schon zu Beginn der Weltreise begeisterte Eric Paisley mit seiner Stimme und Gitarre das Publikum. Erfolgshalber Grund genug, den Sänger zum Finale der Reise noch einmal an Bord von AIDAcara zu holen. 


        Ich freue mich erneut auf Hits von Neil Diamond, John Denver, Cat Stevens, John Lennon und vielen anderen Weltstars sowie Paisleys selbst geschriebenen Weltreise-Song. 


        Zu den großen Erfolgen des Sängers zählen übrigens das Beatles Musical „All You Need Is Love“ oder die Zusammenarbeit mit der Original Elvis Band in Nashville.


        Das Blaue Band“ für die schnellste Nordatlantiküberquerung

        Das Blaue Band wurde wahrscheinlich in den 1860ern von transatlantischen Reedereien zu Publizitätszwecken eingeführt. Anderen Quellen zufolge ist es eine Kreation von britischen Journalisten, die diesen Begriff gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus dem heimischen Pferdesport, dem Derby, für die Schifffahrt entlehnt haben. 

        Die Kaiser Wilhelm 1897, Postkarte 

        In der Dampfschifffahrt bekam nun jedes neue Passagierschiff, das mit seiner Durchschnittsgeschwindigkeit bei der Nordatlantiküberquerung einen Rekord aufstellte, diese Ehrung verliehen. Die vorangegangenen, seit 1838 unter dem Begriff „record breaker“ geführten Dampfschiffe wurden quasi posthum mit dieser Ehre ausgezeichnet.  Daher beginnen alle Listen der Rekordschiffe mit Sirius und Great Western aus dem Jahr 1838. Der Beginn der transatlantischen Dampfschifffahrt ist somit auch der Beginn der Geschichte des Kampfes um das Blaue Band.

        75. Jahrestag des Blauen-Band-Gewinns der Bremen 

        Da es nie ein offizielles Blaues Band gab, gab es auch keine übergeordneten Institutionen, die es an die „record breaker“ und Reedereien hätten verleihen können. Erst 1935 bekam die „Jagd“ nach dem Blauen Band einen offiziellen Anstrich. Der britische Parlamentsabgeordnete Harold K. Hales stiftete eine silberne Statuette als Symbol für das Blaue Band. Die North Atlantic Blue Riband Challenge Trophy ist etwa 46 Kilogramm schwer und 1,20 Meter hoch.

        Jok des Tages. „Sie haben mich belogen“, beschwert sich Matrose Fietje nach der Rückkehr von großer Fahrt beim Tapezierer. „Wieso?“ – „Sie erklaerten mir, eine gestreifte Tapete mache das Zimmer höher. Aber mein Kleiderschrank passt noch immer nicht rein.“


        ——!—— Valletta —–!——

        Mi., 31. Jan, Tag 107 der Reise (Landgang)

        Spruch des Tages. Frauen sind richtig gute Menschen. Sie können einem Mann selbst dann verzeihen, wenn dieser überhaupt nix falsch gemacht hat.

        • AIDAcara liegt Pinto Wharf 4 & 5 
        • Zeit 08:00–18:00 Uhr
        • Alle an Bord 17:30 Uhr
        • Etappe 950 sm (1 .760 km) bis Malaga 
        • Wetter sonnig, 12 bis 16 Grad
        • Sonnenauf-/Untergang 07:02/17:28 Uhr 
        • Die Borduhren werden von Dienstag auf Mittwoch von 03:00 auf 02:00 Uhr zurückgestellt

         

        Zurück vom Ausflug.

        Gleich drei Ereignisse konnte man heute Nacht am 31. Januar am Himmel bestaunen: den Supervollmond, den Blutmond und den Blaumond. Allein die Kombination von Supermond und blauem Mond gab es zuletzt vor 150 Jahren.

        Der Mond heute Morgen um 5:30 Uhr

        Griechen, Römer, Araber Engländer – alle waren sie hier und haben auf der strategisch günstig gelegenen Insel ihre Spuren hinterlassen. Die bedeutendsten Bauwerke der Hauptstadt Valletta sind den Malteser-Kreuzrittern zu verdanken. 

        Valletta erwacht 

        365 Kirchen aus der Zeit des pompösen Barocks warten auf Besuch der Inselgäste. Die ganze Vielfalt der Insel erschließt sich erst bei einer Drei-Städte-Tour nach Senglea, Vittoriosa und Marsaxlokk. Senglea und Vittoriosa, zwei eher italienisch anmutende Städte, liegen an Lagunen gegenüber von Valletta und bieten einen fantastischen Blick auf die Hauptstadt. 

        Zunächst aber bringt uns die obligatorische Busfahrt nach Senglea. Hier machen wir einen Spaziergang zum Aussichtspunkt der Bastion mit Blick auf den Grand Harbour und das Fort St. Angel

        Wunderschöne kleine Gässchen in Sanglea

        Weiter geht es über Cospicua nach Vittoriosa und nachfolgendem Bummel durch die historische Stadt mit einer Außenbesichtigung der St.-Lawrence-Kirche.

        Umstieg nun zu einer Bootsfahrt mit den traditionellen Dghajsas und Ausblick auf die Obereren Baracca Gärten sowie Fort Angela.

        Mit traditionellen Booten durch den Hafen 

        Der Bus hat uns wieder und es geht ins Fischerdorf Marsaxlokk mit der Kirche von „unserer Lieben Frau vom Pompeji“. Der Bau erfolgte von 1887 bis 1948.

        Fischer beim Netze flicken 

        Die Entscheidung hierzu fiel im Jahr 1887 vom Monsignor Antonio Buhagiar, der apostolischen Administrator der Diözese. 

        Kirche Unsere Lieben Frau von Pompeji

        „Marquise Rosalia Apap Viani Testaferrata spendete einen Geldbetrag in Höhe der Hälfte der Kosten. 

        Lichtdurchflutete Kirchenkuppel

        Dies war ihr Versprechen an „Unsere Liebe Frau von Pompeji“ nachdem sie auf „wundersame Weise vor einem schrecklichen Sturm auf See gerettet wurde“. So jedenfalls die offizielle Erklärung.


        Valletta/Malta im Überblick


        Die Inseln der Republik Malta liegen im Zentralbereich des Mittelmeeres: 93 Kilometer südlich von Sizilien und 288 Kilometer östlich von Tunesien. Der Archipel besteht aus drei bewohnten Inseln: Malta, Gozo und Comino. 

        Malta ist die größte Insel mit 246 Quadratkilometern , die breiteste Stelle misst 14,5 Kilometer, die längste 27. Gozo ist 67,5 Quadratkilometer groß – und Comino gerade einmal 2,5 Quadratkilometer. 

        Die Inseln verfügen weder über Flüsse oder Seen noch über Gebirge. Die meisten der 375.000 Bewohner leben im dicht besiedelten Valletta und rund um die beiden Häfen „Grand Harbour“ und „Marsamxett“ zu beiden Seiten der Hauptstadt. 

        Die offizielle Landessprache ist „Malti“, eine Sprache semitischen Ursprungs, die auf die Phönizier zurückgeht. Fast jeder auf Malta spricht Englisch.


        Ausflug Drei-Städte-Tour


        Stationen: 

        • Busfahrt nach Senglea; 
        • Spaziergang zum Aussichtspunkt der Bastion mit Blick auf den Grand Harbour und das Fort St. Angelo; 
        • weiter über Cospicua nach Vittoriosa, Bummel durch die historische Stadt;
        • Außenbesichtigung der St.-Lawrence-Kirche;
        • ca. 30 min Bootsfahrt mit traditionellen Dghajsas und Ausblick auf die Obereren Baracca Gärten sowie Fort Angelo;
        • per Bus ins Fischerdorf Marsaxlokk, ca. 30 min Freizeit; 
        • Rückfahrt zum Schiff

        Jok des Tages. Als der Kapitän an Bord einen Empfang gab, machte sich die Gattin eines Botschafters über die deutscheSprache lustig, in der es oft für ein und den selben Sachverhalt mehrere Begriffe gäbe, so zum Beispiel – sicher und gewiss- – geschickt und gesandt -. Der Kapitän sah sie an und sagte: Gnädige Frau, wenn hier auf dem Schiff ein Feuer ausbrechen sollte, so würde ich sie schnell an einen sicheren Ort bringen, aber nicht an einen gewissen, und Ihr Gatte ist zwar ein Gesandter, aber kein Geschickter.



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        Mo.-Di., 29.-30. Jan, Tag 105-106 der Reise (Seetage)

        Spruch des Tages. Das Leben vor uns ist wie ein Steinbruch vor dem Baumeister. Es muss gestaltet werden.

        • Etappe 931 sm (1.724 km) bis Valletta
        • Wetter sonnig bis heiter, 15 °C
        • Sonnenauf/-Unterg 07:05/17:43 Uhr


        Di., 30. Januar

        Auf dem Weg nach Malta kommen wir an Kreta vorbei. Die AIDAcara scheint sich heute Nacht in der Bucht von Mesaras vor der Ortschaft Agia Galini in der Nähe des kl. Flugplatzes Tymbaki aufgehalten zu haben.


        Evtl. wurde ein Patient der Schiffsärzte von einem Rettungsboot übernommen und an Land gebracht oder ein oder mehrere Schiffsinsassen sind hier abgestiegen.


        Der Übergabepunkt ist in der Darstellung sehr gut zu erkennen. 


        Erster Soloabend mit Begleitung


        Am Abend zuvor im Theater gab es Musik mit AIDA Star Ross Clifton zu hören. Solist Ross Clifton ist für uns schon ein bekanntes Gesicht aus dem Theater. 


        Geboren wurde der 19-Jährige in Bath in England. Die Weltreise ist der erste AIDA Einsatz für den Sänger. Ich freue mich auf einen Soloabend mit ihm und seinen ganz persönlichen Lieblingssongs.



        Thema Dampfschifffahrt


        Das erste funktionsfähige Dampfschiff baute der Franzose Claude François Jouffroy d’Abbans im Jahr 1783. Am 1. Februar 1788 ließen sich Isaac Briggs und William Longstreet das erste Dampfschiff patentieren. Der Amerikaner Robert Fultonerhielt am 11. Februar 1809 ein Patent für einen modifizierten Entwurf, der auch wirtschaftlich erfolgreich war. 


        Sein 1807 gebauter Raddampfer North River Steam Boat (von späteren Generationen allgemein Clermont genannt) war noch mit Segeln bestückt. Er erreichte eine Geschwindigkeit von 4,5 Knoten (8,3 km/h) und wurde zwischen New York und Albany im Linienverkehr eingesetzt. Der Name Clermontfür das Schiff rührt wahrscheinlich von dem gleichnamigen Ort, der von Fultons Dampfschiff häufig angelaufen wurde.


        Der technische Übergang vom Segelschiff zum Dampfer dauerte einige Jahrzehnte. Erst 1889 wurde mit dem von Alexander Carlisle (dem späteren Chefdesigner der Olympic-Klasse) konstruierten 20 Knoten schnellen White-Star-Liner Teutonic der erste Hochsee-Dampfer ohne jegliches Segel in Dienst gestellt.


        Der Aufwand allein zum Betreiben der Dampfkessel eines Schnelldampfers der Jahrhundertwende um 1900 war enorm. Um mit immer größeren Schiffen immer höhere Geschwindigkeiten erzielen zu können, wurde die Leistung der Maschinenanlage immer weiter gesteigert, was einen entsprechend höheren Dampfbedarf bedeutete. 


        Dies erforderte den Betrieb von noch mehr Kesseln. Die seinerzeit üblichen Kessel waren von Hand gefeuerte, zweizügige Großwasserraum-Flammrohrkessel (so genannte Schottische Kessel oder Schottenkessel) mit bis zu vier Flammrohren.

        Queen Mary 


        Mo., 29. Januar

        Gestern Abend im Theater: Das große Weltreisequiz-Finale. In vier Vorrunden haben sich die besten Geografie-Kenner durchgesetzt. Heute treten die Gewinner beim großen Weltreisequiz-Finale an. 


        Unter anderem müssen auch Begriffe erraten werden, die das Publikum pantomimisch darstellt. Hier ist von beiden Seiten viel Fantasie gefragt, erzeugt aber auch viel Heiterkeit im Saal.


        Projekte in Ägypten 

        Wie im Blog bereits erwähnt, hier die interessantesten Angaben zu Projekten in Ägypten. Der Bau der Neuen Hauptstadt (siehe auch „thecapitalcairo.com“) – das Budget umfasst etwa 50 Milliarden Euro – von der Größe Hamburgs, ist schon ein epochales Ereignis, dazu kommen die Modernisierung und der Ausbau der Infrastruktur in ganz Ägypten. 

        Davon ist jedes Dorf und jede Stadt betroffen. Die Verwandlung gewaltiger Wüstenflächen zu fruchtbarem Ackerland wird die Selbstversorgung Ägyptens sicherstellen. Siemens baut Kraftwerke im Wert von acht Milliarden Euro. Russland baut ein AKW mit einem Volumen von 25 Milliarden USD.

        Ägypten und Saudi-Arabien haben eine direkte Verbindung beider Länder beschlossen, die voraussichtlich durch einen Tunnel bewerkstelligt wird. Ein Projekt kostet vier Milliarden USD und gehört zu einem Gesamtpaket von Investitionen im Wert von 15 Milliarden USD.

        Russland baut eine Freihandelszone südlich bei Port Said auf einer Fläche von zwei Quadratkilometern. Überall entstehen neue Städte, um das neue AKW in Dabaa allein zwei neue Städte. Bei Ismaelia entsteht eine komplett neue Stadt die allein mit Solar-Energie versorgt werden wird. Sechs Tunnel unter dem Suez Kanal werden die Verbindung vom Festland zum Sinai erleichtern, von den zwei geplanten Eisenbahntunneln abgesehen.

        Im Norden Kairos, im Nildelta und um den Suez-Kanal entstehen gewaltige Projekte auf 4.200 km², davon ein Wirtschaftspark direkt am Suez-Kanal mit 460 km².Im Süden Kairos werden Großprojekte, vor allem im Agrarsektor auf über 6.300 km² verwirklicht!


        Jok des Tages. Ein sprachbehinderter Matrose kommt zu einem Hafenpastor und fragt: „Herr Pastor, dürfte ich bibitte Biiibbbellln verkaaaaufen?“ Pastor: „Aber klar. Hier hast du 5 Bibeln!“ Zwei Tage später kommt der Mann zurück und sagt: „Alle verkaaaaaauuuft“. Der Hafenpastor fragt ihn, wie er das mache, er selbst habe keine 2 Bibeln letzte Woche geschafft. Da antwortet der Matrose: „Ich haaaabe zu den Llleuiiiten gesagt: „wollen Sie eine Bibibel kakaufen, oder soll ich sie ihnen vovorlesen.



        ——!—— Limassol —–!——
        So., 28. Jan, Tag 104 der Reise (Landgang)

        Spruch des Tages. Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können.

        • AIDAcara liegt New Passenger Terminal – East Quay
        • Zeit 09:00–19:00 Uhr
        • Alle an Bord 18:30 Uhr
        • Etappe 931 sm (1.724 km) bis Valletta
        • Wettervorhersage heiter, 15 °C
        • Sonnenauf-/Untergang 06:48/17:13 Uhr

        Zurück vom Ausflug. 

        Busfahrt zu den Ausgrabungen von Kourion. Die Überreste von Kourion, einst eines der wichtigsten Stadtkönigreiche des antiken Zyperns, zählen zu den beeindruckendsten archäologischen Fundstücken der Insel. 

        Ausgrabungen haben zahlreiche bedeutsame Funde zutage gebracht, die an der Ausgrabungsstätte selbst ausgestellt sind. Die Bilder erinnern mich an eine hoch entwickelte Kultur in der Stadt.


        Die Besichtigung des Hauses des Eustolios war leider nicht möglich. Der gesamte Bereich wurde restauriert und war für Besucher gesperrt. Wohl aber der imposante Theaterbau konnte inspiziert werden. 


        Anschließend Besuch der ehemaligen Kreuzritterburg Kolossi. Die mittelalterliche Burg  ist eine der am besterhaltenen Burgen von Zypern, und liegt in der Nähe des Dorfes Kolossi. 

        Burg von Innen 

        Im Jahre 1210 übernahmen die Ritter des Johanniterordens das Land, die hier das Quartier des Großmeisters – die Burg Kolossi – errichteten. Allerdings wurde die Burg um die Wende des 14. zum 15. Jahrhundert mehrmals von Genuesern und Muslimen geplündert. Erst 1454 erhielt sie ihre heutige Gestalt durch den Großmeister Louis de Magnac.


        Zurück nach Limassol und ein ausgiebiger Bummel durch die Altstadt, die kleinen Gässchen und die ausgezeichneten Geschäfte in den Fußgängerzonen.

        Fußgängerzone Limassol 


        Limassol im Überblick


        Wir haben soeben in Limassol festgemacht. Zurück in Europa! Auf Zypern gelandet. Erste Bilder zeigen Sonnenschein und eine im Sonnenlicht leuchtende Stadt. 

        Anlegemanöver der Crew 

        Europa ist doch eine ganze Menge wert, wenn man es mal von der praktischen Seite sieht! Alle Fremdwährungen konnte ich nun wieder zurücktauschen, insbesondere Dollarnoten.

        Was wächst und schmeckt denn da? 

        Und nun auch das noch: Mobilfunknetz zum gleichen Preis wie in Deutschland nutzbar (im vollem Umfang seit Mitte 2017)! Jetzt kann man auch wieder mit schnellen Daten im Internet unterwegs sein (4G). Also hallo Europa, wir sind wieder da.

        Limassol im Morgenlicht 

        Limassol ist mit 235.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Insel und liegt an deren Südküste in der Bucht von Akrotiri nördlich der Halbinsel Akrotiri, auf Zypern.

        Hier wächst fast alles, was man auch in den Mund stecken kann.

        Zypern, die drittgrößte mediterrane Insel, befindet sich gerade einmal 65 Kilometer von der türkischen Südküste entfernt und versteckt sich in der nordöstlichen Ecke des Mittelmeeres. Knapp 100 Kilometer sind es nach Syrien im Osten, vom südlich gelegenen Port Said in Ägypten trennen die Insel 390 Kilometer.


        Vor etwa 100 Millionen Jahren öffnete sich wegen der von beiden Seiten pressenden Landmassen am Boden des östlichen Mittelmeeres ein Riss, aus dem sich heißes, flüssiges Erdgestein bis zur Oberfläche zwängte. Zypern war geboren. Die 782 Kilometer lange Küstenlinie ist sehr felsig und ausgezackt, aber es gibt auch einige Sandstrände und friedliche Buchten.

        Zypern ist seit 1974 de facto geteilt. Der Süden wird von der Republik Zypern beherrscht, die völkerrechtlich weiterhin die ganze Insel umfasst (außer den britischen Militärbasen Akrotiri und Dekelia). Der Nordteil steht unter Kontrolle der Türkischen Republik Nordzypern, die nur von der Türkei anerkannt wird. Politisch wird Zypern zu Europa gezählt, geographisch gehört es aber zu Asien.


        Der Legende nach soll die Göttin Aphrodite bei Zypern den Wellen entstiegen sein. Am sogenannten Aphrodite-Felsen sieht man deswegen bei Vollmond viele Liebespaare schwimmen. Wer den Felsen dreimal umrundet, wird angeblich mit ewiger Liebe belohnt.


        Übrigens: „Mufflons“ – eine Schafsart – gelten als die Nationaltiere Zyperns. Wer genau hinsieht, findet sie auf den Cent-Münzen.

        Wichtige Hinweise: 

        Auf Zypern/der gesamten Insel ist das Fotografieren und Filmen von als solchen ausgewiesenen militärischen Anlagen sowie der Greenline in Nikosia streng untersagt. Nackt- oder Oben-ohne-Baden ist auf der Insel verpönt. Bitte tragen Sie daher am Strand stets Badebekleidung. Bitte beachten Sie, dass im türkischen Teil der Insel Homosexualität unter Männern strafbar ist.


        Ausflug: Auf den Spuren der Ritter


        Stationen: 

        • ca. 30 min Busfahrt zu den Ausgrabungen von Kourion; 
        • ca. 1 h Besichtigung des Theaters und des Hauses des Eustolios; 
        • ca. 45 min Besuch der ehemaligen Kreuzritterburg Kolossi; 
        • zurück nach Limassol, 
        • ca. 1 h Freizeit in der Altstadt; 
        • zurück zur AIDAcara 

        Weltreisechor

        Nachzutragen von gestern Abend aus dem Theater ist der Weltreisechor.

        Weltreisechor 

        Fleißig hatten unsere Sängerinnen und Sänger mit Konzertpianist Tom Dewulf geprobt. Gestern Abend präsentierten Sie die Früchte ihrer Arbeit. Lieder wurden geboten die Spaß machten, mit dem Weltreisechor mitzusingen.

          Jok des Tages. Dem Hafenpastor wird das Fahrrad gestohlen. Sein Freund, der pensionierte Kapitän gibt ihm den Tip: „Predige über die 10 Gebote, und an der Stelle, wo es heißt DU SOLLST NICHT STEHLEN schau dich zur Gemeinde um. Wer rot wird hat das Fahrrad.“ Nach der Predigt fragt der Kapitän ob es geklappt hat. Da sagt der Pastor: „Als ich so über die 10 Gebote gesprochen habe und an die Stelle kam wo es heißt DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN, da fiel mir auch wieder ein, wo ich mein Fahrrad stehen gelassen habe!“ 



          —-!—- —-!—- —-!—- —-!—- 

          Fr.-Sa., 26.-27. Jan, Tag 102-103 der Reise (Seetage)

          Spruch des Tages. Wer die Enge seiner Heimat begreifen will, der reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte – Kurt Tucholsky 

          • akt.Etappe 632 sm (1.170 km) bis Limassol
          • Wetter bewölkt, 22 Grad
          • Sonnenauf/-Unterg 06:43/17:11 Uhr

          Sa., 27. Januar

          Suezkanal-Passage

          Warten auf Einfahrt in den Suezkanal 

          Einmal den künstlich angelegten Suezkanal in einer Kolonne von 20  Schiffen zu durchqueren, ist ein einmaliges Erlebnis. Das kostet allerdings auch den Reedereien erhebliche Beträge. Im Schnitt bei Kreuzfahrtschiffen um die 100.000 und bei großen Containerschiffen zwischen 600.000 und 800.000 €. Dies führt allerdings auch immer häufiger dazu, dass große, schnelle Schiffe mit nicht-verderblichen Waren den Umweg von über 4000 Seemeilen machen, um diese erheblichen Beträge zu vermeiden.

          Erste Bilder von Suez, rd. 600.000 Einwohner 

          Schon ägyptische Pharaonen, römische Kaiser und arabische Kalifen versuchten sich am Bau eines Kanals, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbinden sollte, aber keines der Bauwerke konnte der Zeit und dem Wüstensand standhalten. Erst dem Franzosen Ferdinand de Lesseps gelang 1869 der endgültige Durchbruch. In den ersten Jahrzehnten nach Fertigstellung durchfuhren rund 3.000 Schiffe jährlich den 162,5 Kilometer langen Suezkanal, heute sind es rund 15.000 pro Jahr. 

          Passieren von Häfen um Suez 

          Der Kanal verkürzt den Seeweg von Europa nach Asien gegenüber dem um das Kap der Guten Hoffnung beträchtlich (Hamburg- Bombay um rund 4500 Seemeilen). Die Baukosten betrugen 287 Millionen Francs; die gesamten Ausgaben bis zur Eröffnung (1869) erreichten einschliesslich der Verwaltungskosten 432 Millionen Francs. Die tatsächlichen Baukosten des Suezkanals wichen vom ursprünglich geplanten Finanzierungsvolumen erheblich ab; hatte man doch 1858 die benötigten Finanzmittel nur auf 160 Millionen Francs geschätzt.

          Wechsel vom kleinen zum großen Bittersee 

          Die El-Ferdan-Brücke überspannt den Suezkanal und ist mit einem Gewicht von 13.200 Tonnen und einer Länge von 340 Metern die größte Drehbrücke weltweit.

          El-Ferdan Brücke

          Faszinierender als alle Fakten ist aber das Gefühl, an den endlosen Sanddünen beider Uferseiten zum Greifen nah vorbeizugleiten. Dieses Schauspiel lässt man sich nicht entgehen.

          Brücke über den Suezkanal

          Am Suez-Kanal entstehen gewaltige Projekte auf 4.200 km², davon ein Wirtschaftspark direkt am Suez-Kanal mit 460 km²

          Ein Bruchteil des Bauabschnittes hier im Bild

          Bei Ismaelia entsteht eine komplett  Stadt die allein mit Solar-Energie versorgt werden wird. Sechs Tunnel unter dem Suez Kanal werden die Verbindung vom Festland zum Sinai erleichtern, von den zwei geplanten Eisenbahntunneln abgesehen.

          Weiterer Bruchteil eines Bauabschnittes

          Zur Zeit nichts bewohnt davon. Über eine Million Menschen sollen hier einmal leben und arbeiten. Hoffentlich sind dann die Häuser nicht bereits wieder zu Ruinen mutiert. Ausführlicher Bericht zu den anstehenden bzw. bereits getätigten, ungeheuerlichen Investitionen an einem der nächsten Seetage. 


          Gestern Abend im Theater: AIDA Stars live in Concert. Best of Queen, begleitet von „The Band Mates“. Heute Abend hören wir den charismatischen Rock und Pop der 70er und 80er Jahre. 


          Die AIDA Stars präsentieren mit tollen Songs einen Rückblick auf das bemerkenswerte musikalische Werk von Freddie Mercury und Queen, die ihr Publikum mit opulenten Shows begeisterten.


          Zurück in Europa! 

          Morgen erreichen wir Zypern und damit wieder Europa, in dem seit dem 15.6.2017 keine Zusatzkosten mehr für die Smartphone/Handy-Nutzung im EU-Ausland anfallen. In der Folge gilt dies selbstverständlich dann auch für unsere Anlaufstellen in Malta, Spanien, Portugal und Frankreich.  Wenn man mit seinem Handy im Ausland telefonieren oder im Internet surfen will, dann nutzt man das Netz eines anderen Mobilfunkanbieters. Dafür wollen die Mobilfunkanbieter Geld haben – die Roaming-Gebühren.

          Vor einigen Jahren war das noch ziemlich viel, Nutzer mussten für sehr kurze Telefonate im europäischen Ausland teils mehrere Euro auf den Tisch legen. Das EU-Parlament war davon nicht begeistert und hat die Preise daher immer weiter gesenkt. Seit dem 15.06.2017 fallen die EU-Roaming-Kosten komplett weg: Man kann sein Smartphone im EU-Ausland dann genauso nutzen wie in Deutschland, ohne mehr zu zahlen – ganz nach dem Prinzip „Roam like at Home“.

          Beispiel: Wer in Deutschland eine Allnet-Flat und 2 Gigabyte Datenvolumen hat, der kann damit auch in Spanien lange Telefonieren und im Internet surfen, ohne zusätzliche Kosten fürchten zu müssen. Die Roam-like-at-Home-Verordnung gilt in allen 28 Staaten der EU vor – plus Norwegen, Island,  und Liechtenstein, inkl. Zypern und Malta, die wir jetzt besuchen. Auch Großbritannien ist noch dabei, solange es Mitglied der EU ist. Insgesamt sind also 31 Länder in der Roaming-Gemeinschaft – hier kann man in der Regel ab Zypern wieder seinen heimischen Handyvertrag/Tarif nutzen.


          Fr., 26. Januar

          Weltreise-Taufe 

          Heute wandeln wir um 11:30 Uhr über das Pooldeck und erleben die Weltreise noch einmal in kulinarischen Erinnerungen. 

          Alle auf zu Neptun…

          An verschiedenen Stationen haben wir uns mit kleinen Häppchen durch die Kontinente probiert, die wir besucht haben. 

          Urkunde nur echt mit Unterschrift! 

          Das ganze wurde flankiert durch  kostümierte Figuren. Auch Neptun ist dabei und überreicht mir eine Urkunde.

          Und so sieht das gute Stück aus! 


          Thema Seile und Schiffstaue


          Seile und Schiffstaue wurden einst auf Hamburgs berühmtester Amüsiermeile, der Reeperbahn, gefertigt. Ursprünglich waren die Reepschläger und Seilermacher im Gebiet der heutigen Landungsbrücken tätig, doch um 1630 benötigten sie mehr Platz für die Bahnen, die für die Herstellung der bis zu 300 Meter langen Reepe (der niederdeutsche Name für Schiffstauwerke) oder Seile erforderlich war. 

          Sie fanden ihn in der Altonaer Allee (der heutigen Reeperbahn) und den Nachbarstraßen, wie der Seilerstraße. Dort, wo heute die Künstler für das exklusive AIDA Bühnenprogramm gecastet werden, fertigten damals die Seilermacher schlichtere, dünnere Seile auf 50 Meter langen Seilerbahnen. 


          Den Straßennamen „Reeperbahn“ findet man noch in einigen Küstenstädten Norddeutschlands, da dieses Handwerk eng mit der Schifffahrt verbunden war. In Hamburg-Hausbruch gibt es jedoch auch noch eine echte Reeperbahn, auf der noch immer in alter Tradition Seile und Taue hergestellt werden. Mit 324 Metern ist sie heute die längste in Europa.

          Jok des Tages. EINLADUNG ZUR WEIHNACHTSFEIER. Trotz drastischer Sparmaßnahmen gibt es dennoch dieses Jahr eine Weihnachtsfeier, liebe Mitarbeiter des Seenotrettungskreuzers Elbfeuer. Wir treffen uns am Mittwoch 21.12.16 um 9:30 Uhr an der Autobahnabfahrt Hamburg/Harburg. Fahren anschließend per Anhalter Richtung Hamburg Hauptbahnhof. Mittagessen: Erbsensuppe in der Bahnhofsmission „Suppe mit Erbsen“ 40 Cent, „Suppe ohne Erbsen“ 20 Cent. Programmablauf: Wettfahrt auf der Rolltreppe im Kaufhof Hohestraße. Dem Sieger spendiert die Reederei 14 Tage Windsurfen in Acapulco – bei eigener Anreise und eigener Unterkunft. Danach geht es zur Elbe: Schiffe gucken. Anschließend folgt ein Folkloreabend im Asylantenheim in Ossendorf mit anschließender Polonaise. Bis zum Abendessen: Open Air Konzert der Heilsarmee auf dem Bahnhofsvorplatz. 20 Uhr Abendessen bei der Arbeiterwohlfahrt. Rückfahrt: 21.30 Uhr gemeinsame Schwarzfahrt nach Hause. Die Reederei erwartet das zahlreiche Erscheinen der Mitarbeiter. Es grüßt euch ganz herzlich die Reederei-Leitung




          ——!——  Aqaba  —–!——

          Fortsetzg. von Singapur bis Aqaba 

          Mi.-Do., 24.-25. Jan, Tag 100-101 der Reise (Landgang)

          Spruch des Tages. Erst die Erinnerung muss uns die Gnade offenbaren, die das Schicksal uns verlieh. Wir wissen stets nur, dass wir glücklich waren, doch das wir glücklich sind, wir wissen’s nie.

          • AIDAcara liegt Main Port – Berth 4 & 5
          • Zeit 24.01.2018, ca. 16:00 Uhr bis 25.01.2018, 21:00 Uhr
          • Alle an Bord 25.01.2018, 20:30 Uhr
          • Etappe 632 sm (1.170 km) bis Limassol
          • Wetter leicht bewölkt, 9 – 20 Grad
          • Sonnenauf-/Untergang 06:33/17:11 Uhr
          • Die Borduhren werden von Dienstag auf Mittwoch von 03:00 auf 02:00 Uhr zurück gestellt

          Zurück vom Ausflug mit dem schönen Titel „Mit Dampflok & Jeep durch das Wadi Rum“

          Dampflok in der Wüste

          Rot leuchten die Felsen des größten Wadi Jordaniens, dem Wadi Rum, das auch auf der UNESCO-Welterbe-Liste steht. Wir bestaunen die eindrucksvollste Wüstenregion des Königreiches. 

          Felsen so rot, da staunen selbst die Kamele 

          Mit dem Bus zum Bahnhof im Wadi Rum und dann eine Fahrt im von einer Dampflok gezogenen historischen Zug durch die Wüste (Jordan Hijaz Railway).

          Historischer Zug durch die Wüste

          Unterwegs erschreckt uns eine nachgespielte Attacke aus der Zeit der arabischen Revolte gegen die Ottomanen im Jahr 1916 mit viel Piff Paff und Rauchschwaden nicht wirklich. Und dies, obwohl wir im Wüstensand später Patronenhülsen fanden. 

          Überfall auf die Wüsten-Eisenbahn 

          Danach eine Erfrischungspause mit Folklore-Show und Umstieg in offene landestypische Allradfahrzeuge. 

          Jeepsafari mit Allradfahrzeugen 

          Die JEEP-Safari führt durch die faszinierende Felsen- und Wüstenlandschaft des Wadi Rum 

          Wuchtige Felsmassive im Wadi Rum 

          Ein Fotostopp und Besuch in einem Beduinencamp. Dort werden Erfrischungen gereicht.


          Andere Gäste haben sich für Petra entschieden und mir einige Fotos überlassen. Zwischen dem Roten Meer und der kunstvoll in die roten Sandsteinfelsen geschlagenen antiken Stadt Petra liegen nur zwei Fahrstunden. 

          Petra 1

          Die berühmteste Sehenswürdigkeit Jordaniens zählt nicht nur ebenfalls zum UNESCO-Welterbe, sondern findet sich auch auf der Liste der Neuen Sieben Weltwunder. 

          Petra 2

          Nachfolgend ein Zitat von Lawrence von Arabien, britischer Offizier. 

          Petra 3

          „Petra ist der schönste Ort der Welt, nicht wegen seiner Ruinen, die eine Nebensache sind, sondern wegen der Farbe seiner Felsen. 

          Petra 4

          Alle rot und schwarz und grau mit grünen und blauen Streifen, in kleinen, gewundenen Linien … und wegen der Form seiner Klippen und wegen der wunderbaren Schlucht, die es hat (….)“

          Petra 5

          Petra liegt auf einer Höhe zwischen 800 und 1350 m in einem weiten Talkessel im Bergland von Edom. 

          Petra 6

          Dank ihrer strategisch günstigen Lage am Kreuzungspunkt mehrerer Karawanenwege, die Ägypten mit Syrien und Südarabien mit dem Mittelmeer verbanden, war die Stadt vom 5. Jahrhundert vor bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. ein bedeutender Handelsplatz. 

          Petra 7

          Insbesondere kontrollierte Petra einen wichtigen Knotenpunkt der Weihrauchstraße. Diese uralte Handelsroute führte vom Jemen aus an der Westküste Arabiens entlang.

          Petra 8

          Diese teilte sich bei Petra in einen nordwestlichen Zweig, der nach Gazaund und in einen nordöstlichen, der nach Damaskus führte.

          Petra 9

          Petra-Besucher konnten übrigens zum Abschluss ihrer Besichtigungen eine Petra-Urkunde als Andenken für zu Hause erhalten.

          Petra-Urkunde 


          Fortsetzg. in Singapur bis Aqaba 

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